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Potsdam-Mittelmark Der Hohe Fläming macht sich frühlingsfein
Lokales Potsdam-Mittelmark Der Hohe Fläming macht sich frühlingsfein
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15:35 25.03.2018
Frühjahrsputz in Lütte: 81 große und kleine Helfer hat Ortsvorsteher René Zarbock über den Tag verteilt gezählt. Quelle: Christiane Sommer
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Bad Belzig/Lütte

Emma, Elise und Linus sind am Sonnabend mit Schippen, Harken und Besen in der Lütter Straße am Bach unterwegs. Die Dreijährigen gehören zu den jüngsten Helfern, die am Frühjahrsputz im Dorf teilnehmen. Voller Enthusiasmus eifern sie Eltern und Großeltern nach.

81 anpackende Lütter zählt Ortsvorsteher René Zarbock im Verlauf des Tages. Die wiederum haben tatkräftige Unterstützung durch einen Radiosender erhalten, der derzeit im Rahmen einer Frühjahrsputz-Aktion in ganz Brandenburg mit anpackt. Die Lütter freut die Unterstützung, von der sie erst am Tag zuvor erfahren haben.

In Bad Belzig haben nur wenig Menschen angepackt

„Wären die Radioleute nicht gekommen, hätte ich auch mit angepackt“, sagt Helmut Wagner und hilft vor der Bäckerei, Löcher im Sandstreifen zu verfüllen. Ganz besonders freut ihn das Engagement der Generationen, die Hand in Hand arbeiten. Da wird geharkt, gefegt und geputzt. Entlang der Straße am Bach, rund um und im Gemeinde- und Feuerwehrhaus sowie auf dem Sportplatz. „Die Leute sind gut drauf. Hier funktioniert die Dorfgemeinschaft“, freut sich Moderatorin Tina Kramhöller. Mit Paul Gebauer hat sich außerdem ein Bad Belziger als Helfer zu den Lüttern gesellt. „Weil mein Sohn hier wohnt“, erklärt der 80-Jährige.

In der Kur- und Kreisstadt selbst gelingt es dagegen nur wenige Menschen für die Subotnik-Idee zu begeistern. Zum fünften Mal hat Quartiersmanager Carsten Tarrach vom Stadtteiltreff „Klinke 1“ zum Arbeitseinsatz auf den Spielplatz hinter dem altersgerechten Wohnblock in der Hans-Marchwitza-Straße eingeladen. Mit den Einsätzen soll an das Bewusstsein der Anwohner appelliert werden, auf die Sauberkeit im Wohnumfeld zu achten.

Besonders stolz waren die Lütter, dass endlich die schweren Baumstümpfe gewichen sind. Quelle: Christiane Sommer

Die Idee ist wiederum in das Projekt „Soziale Stadt“ eingebettet, über die eine Wohnumfeldverbesserung im Klinkengrund erreicht werden soll. „Die Beteiligung lässt heute sehr zu wünschen übrig“, schätzt Tarrach ein. Folgten im Herbst noch 23 Helfer seinem Subotnik-Aufruf, sind es am Sonnabend gerade einmal sieben.

Eine von ihnen ist Ulla Hahn. Die 76-Jährige lebt seit 1988 im Wohngebiet. „Ich bin entsetzt, dass so wenige Leute mit anpacken. Wir bringen schließlich einen Spielplatz in Ordnung“, so die Ruheständlerin, die vorab jeweils auch die Werbetrommel für die Putzaktionen gerührt hat. Sie selbst ist vom ersten Mal an mit dabei.

In Cammer waren knapp 20 Helfer am Start

„Dass es so schwer ist, die Menschen zu erreichen, hätte ich nicht gedacht. Enttäuscht bin ich vor allem von den jungen Leuten“, sagt Hahn. „Man kann seine Kinder doch auch mitbringen. Kinder helfen gern.“ Mit Jan Senftleben ist wenigstens ein Familienvater dabei – obwohl die Familie nicht einmal im Klinkengrund wohnt. „Mindestens einer aus der Familie hilft bei den Einsätzen immer. Trotzdem ist es schade, dass keine jungen Leute hier mithelfen“, sagt er.

Erfolgreich verlief auch der Frühjahrsputz in Cammer. Dort fanden sich knapp 20 Helfer ein, die generationsübergreifend am Gemeindehaus, auf dem Spielplatz, im alten Gutspark und auf öffentlichen Blumenrabatten im Dorf die Reste des Winters wegkehrten.

Von Christiane Sommer

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