Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam-Mittelmark Der Plenarsaal wird zur Konzertbühne
Lokales Potsdam-Mittelmark Der Plenarsaal wird zur Konzertbühne
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:29 26.02.2018
Geigenlehrerin Theresia May (Mitte) spielt mit Saxofonlehrerin Lea Tullenaar. Begleitet werden sie am Flügel von Nicolas Bajorat. Quelle: Dirk Fröhlich
Bad Belzig

Musiziert statt debattiert haben Schüler und Lehrer der Kreismusikschule „Engelbert Humperdinck“ am Mittwochabend im Plenarsaal der Kreisverwaltung in der Niemöllerstraße. Bei dem Konzert mit dem Titel „Musiken im Landratsamt“ sind einige frisch gekürte „Jugend musiziert“-Preisträger aufgetreten und haben Ausschnitte aus dem Repertoire präsentiert, mit dem sie die Wettbewerbsjury von sich überzeugt haben.

Eröffnet haben das Konzert die Geschwister Emil (Flügel) und Mathilda (Violine) Hensky aus Görzke mit einer Sonate in D-Dur von Georg Friedrich Händel. Emil wurde dabei eine besondere Ehre zuteil: Er hat den neuen Flügel der Musikschule zum ersten Mal öffentlich erklingen lassen. „Der Flügel konnte Ende letzten Jahres relativ kurzfristig angeschafft werden. Ich hätte bei Bechstein in Berlin sogar noch Wünsche äußern können, die ein Klavierbauer umgesetzt hätte – dabei geht es dann um akustische Feinabstimmungen“, erzählt Bad Belzigs Regionalstellenleiter Nicolas Bajorat. „Das war aber gar nicht nötig, ich finde ihn gelungen, so wie er ist und freue mich schon auf kommende Konzerte mit ihm in unseren Räumen.“

Auch die Lehrer haben das Programm mitgestaltet

Im Plenarsaal hat nach dem Eröffnungsstück das „Alhambra“-Gitarrentrio aus Werder auf der Bühne gestanden und das Publikum mitgenommen auf eine musikalische Reise nach Spanien. Daniel Hackbarth, Hanna Dudeck und Sofia Gestrich präsentierten „Granada“ von Isaac Albéniz. Am Saxofon war zudem Kevin Bade aus Gräben zu erleben, der bei „Jugend musiziert“ den ersten Platz in seiner Altersgruppe belegt hat.

Komplettiert haben das fast zweistündige Programm Lukas Marin an der Trompete und Neele Coneus mit ihrer Eigenkomposition „Love in doubt“ am Klavier sowie dem Lied „Beautifully unfinished“ der Sängerin Ella Henderson. Auch Nicolas Bajorat selbst, Saxofon-Lehrerin Lea Tullenaar und Geigenlehrerin Theresia May haben mal also Duo und mal als Trio den Abend mitgestaltet.

Das "Alhambra"-Gitarrentrio aus Werder hat die Saiten schwingen lassen. Quelle: Dirk Fröhlich

„Ich bin mit dem Konzert sehr glücklich“, resümiert Nicolas Bajorat. „Aus meiner Perspektive war es sehr gelungen und das Publikum hatte hörbar seine Freude daran. Das ist doch der Sinn von Konzerten – den anwesenden Zuhörern gute Musik und eine gute Zeit zu bieten.“ Er sei daher auch nicht enttäuscht über das relativ kleine Publikum. „Ich bin der Überzeugung, dass es sich herumsprechen wird, wenn wir weiter qualitativ gute Konzerte abhalten und ich bedanke mich sehr herzlich bei den Schülern, die musiziert haben – und ganz besonders bei meinen beiden Kolleginnen. Auch Tom Gehricke gebührt mein Dank, er hat die gesamte Technik übernommen.“

Die Idee zum Konzert hatten die Leiterin des Büros des Landrats, Kerstin Kümpel, sowie Uta Hoffman-Thoben, Leiterin der Musikschule, erzählt Bajorat. Die grundsätzliche Idee sei gewesen, den Saal im Landratsamt verstärkt zu nutzen. „Die Zusammenarbeit war geradezu traumhaft – absolut unproblematisch und einfach“, lobt der Regionalstellenleiter. „Ich möchte auf jeden Fall weitere Konzerte in diesem Saal veranstalten, ich finde ihn wirklich wunderbar und kenne in der Bad Belziger Innenstadt bisher keinen schöneren Saal. Die Bedingungen sind geradezu ideal – mit dem einen Haken, dass regulär dort kein Klavier steht.“ Die Planungen für weitere Konzerte seien jedoch noch am Anfang.

Von Josephine Mühln

So schnell kommt es nicht zu einem Radweg zwischen Marzahne und Pritzerbe. Das Brandenburger Infrastrukturministerium sieht derzeit keine Möglichkeit einer Realisierung. Grund ist die im Landesvergleich geringe Verkehrsdichte entlang der L 99. An der Absage ändern an die 300 Unterschriften nichts.

23.02.2018

Petrijünger in Treuenbrietzen (Potsdam-Mittelmark) rücken regelmäßig zu Arbeitseinsätzen an Baggersee und Schwanenteich aus. Die Grünpflege wird immer intensiver. Sorgen bereitet den Anglern aktuell Müll auf den Eisflächen. In einer Hinsicht gibt es jedoch Grund zur Freude.

26.02.2018

Seit 20 Jahren gibt es die Chronistenvereinigung Potsdam-Mittelmark inzwischen. Grund genug für die akribischen Sammler, auf das Geleistete zurückzublicken. Zum Jubiläum hat jeder Heimatforscher nun zudem einen persönlichen Ausweise erhalten. Ein anderes, nicht ganz unwichtiges Dokument fehlt allerdings.

26.02.2018