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Potsdam-Mittelmark Der Wiesenburger Blumenmarkt setzt Trends
Lokales Potsdam-Mittelmark Der Wiesenburger Blumenmarkt setzt Trends
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17:34 09.05.2016
Sophia Petzold (Mitte) half dem Nachwuchs beim Flechten der Blumenkränze. Quelle: Dirk Fröhlich
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Wiesenburg

Die Farben des Sommers sind blau und violett mit weißen Tupfen. Zumindest bei all jenen, die ein paar Exemplare der Petunie „Night Sky“ ergattern konnten. „Es war der Verkaufsschlager am Vormittag“, berichtet Anett Blasche. Die Inhaberin der Gärtnerei Köhler in Reetzerhütten durfte sich auf jeden Fall beim Wiesenburger Blumenmarkt über reichlich Nachfrage nach allem erfreuen. Es war die 16. Auflage dieses Marktes, der am Sonntag den Platz vor Schloss und Gemeindeverwaltung füllte.

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Großer Andrang herrschte am Wochenende beim 16. Blumenmarkt in Wiesenburg, zu dem wieder Tausende strömten und das beste Wetter genossen. Die Menschen strahlten mit der Sonne um die Wette.

Die Freude der Händler war nicht ohne Grund: Wohl noch nie ist das Angebot in Wiesenburg so termingerecht unterbreitet worden wie in diesem Frühling. Zwar ist die Veranstaltung schon seit Anbeginn zum Muttertag etabliert. Dieses Mal ging es einher mit dem hierzulande ersten sonnig-warmen, noch dazu verlängertem Wochenende. Also kann jetzt wohl mit dem Pflanzen begonnen werden. Wer allerdings vor dem Wonnemonat gestartet war, hatte womöglich Bedarf an Ersatzbeschaffungen, wie der eine oder andere Tomatenzüchter bei der obligatorischen Fachsimpelei eingeräumt hat.

Menschen und Klärchen strahlten um die Wette

Händler, Handwerker und Gastronomen sowie Programm-Mitwirkende und -Organisatoren strahlten jedenfalls mit Klärchen am Sonntag um die Wette. „Wiesenburg ist meistens ein gutes Pflaster“, sagt Petra Bartlog. Am Stand der Gärtnerei Norbert Bartlog aus Görzke wechselte nicht zuletzt ebenfalls viele Blumen in allen Farben den Besitzer.

Einige tausend Besucher aus nah und fern ließen sich schließlich zum entspannten Bummel über den Goetheplatz locken. Mehr als 30 Aussteller hatten ihre Stände aufgebaut, wie Christel Mommert von der Gemeindeverwaltung Wiesenburg/Mark als Organisationschefin berichtete. Daneben war am Rande ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm zu erleben. Zwei-, dreimal wenn eine frische Brise aufkam, wurde es für einige Sonnenschirme und den Keramikstand etwas gefährlich. Derweil sich die Windspiele am Brunnen schneller drehten.

Einige tausend Besucher strömten nach Wiesenburg

Nicht zuletzt zur Freude des dreijährigen Max. Die Großeltern Hans-Jürgen und Gerlinde Jöhlen aus Berlin hatten eigentlich den Duft der Rhododendren im Schlosspark zum Anlass ihres Ausfluges erklärt und nun noch mehr zu erleben.

Viele andere Familien hatten Blumenkränze bei der Heimreise im Gepäck. Eine Viertelstunde müssen die Kinder, meist mit den Eltern an ihrer Seite, in der Regel investieren, um das originelle Souvenir herzustellen. Sophia Petzold und ihre drei Helferinnen hatten ob des Andrangs alle Hände voll zu tun, aber allemal Freude an ihrer Aufgabe. „Ich arbeite gern mit Efeu und Schleierkraut“, sagt die dabei praktisch orientierte Betreuerin aus langjähriger Erfahrung. Während der Nachwuchs wohl auffällig schmückende Blüten bevorzugt. So wurden gelb und orange noch zu den Farben des Tages in Wiesenburg.

Von René Gaffron

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