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Der rote Brunnen sticht ins Auge

Das kleine Salzbrunn hat jetzt ein Wappen Der rote Brunnen sticht ins Auge

Salzbrunn ist ein Ortsteil der Stadt Beelitz – aber mächtig stolz auf seine ungewöhnliche Vergangenheit. Die Gemeindeoberen haben sich jetzt zusammen getan und für den Ort ein Wappen entworfen. Drei Bäume spielen dabei eine ganz besondere Rolle.

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Das Wappen von Salzbrunn in seiner ganzen Pracht.

Quelle: Privat

Salzbrunn. Busendorf hat seine Spargelstangen vor den sächsischen Landesfarben, Elsholz seine Elsbeere mit Adlerkopf, Wittbrietzen die Birke, Fichtenwalde die Tanne, Beelitz den Adler und Schäpe seit gut einem Jahr ein weißes Pferd. Jetzt hat auch der Beelitzer Ortsteil Salzbrunn mit dem Gemeindeteil Birkhorst ein eigenes Wappen. „Wir haben lange im Ortsbeirat über die Gestaltung diskutiert“, sagt Ortsvorsteherin Jutta Bellin, „und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.“

Bereits in der Deutschen Ortswappenrolle enthalten

Das Salzbrunner Wappen, das bereits Ende vergangenen Jahres in die Deutsche Ortswappenrolle eingetragen wurde, war unlängst im Hauptausschuss der Stadtverordnetenversammlung vorgestellt worden. Es besteht im oberen Bereich aus drei bewurzelten Bäumen. Eine solche markante Baumgruppe habe einst nahe des Ortes gestanden und sei schon von Weitem zu sehen gewesen, erläutert Michael Holstein aus dem Nachbarort Schäpe. Er gestaltet hauptberuflich solche Wappen und Signets. Die Zahl drei könnte zugleich für den Eid an den König stehen, den die ersten Siedler der beiden Orte 1749 vor dem Amtsgericht Saarmund abgelegt hatten, nämlich „treu, hold und gegenwärtig“ zu sein. „Der grüne Bogen steht für die Salzwiesen und die weite Landschaft“, so Michael Holstein in der Wappenbeschreibung. Der Salzkristall im Herzen symbolisiert indes die Salinen-Geschichte: Im 16. Jahrhundert wurde nahe des späteren Dorfes Salzbrunn unterirdisches Salz gefördert und vom Grundwasser getrennt. Davon kündet auch der stilisierte rote Brunnen im unteren Drittel des Wappens. Die Überreste der alten Salzquellen sind erst vor wenigen Monaten als Bodendenkmal unter Schutz gestellt worden.

Weitere Beelitzer Ortsteile denken über eigenes Wappen nach

Bürgermeister Bernhard Knuth regt an, dass auch in den übrigen Beelitzer Ortsteilen über ein eigenes Wappen nachgedacht wird. „Es ist ein Zeichen der dörflichen Verbundenheit und Identität, die sich unsere Beelitzer Ortsteile bewahren sollen. Unsere Dörfer mit ihren eigenen und teilweise sehr unterschiedlichen Wesenszügen machen ja erst die reizvolle Vielfalt der Gesamtstadt aus.“

Von MAZ online

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