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Deutsch Bork geht gegen Streuner und Kot vor

Hunde ärgern Dorfbewohner Deutsch Bork geht gegen Streuner und Kot vor

In Deutsch Bork (Potsdam-Mittelmark) ärgern sich die Anwohner über freilaufende Hunde und zunehmenden Hundekot auf Wegen und Plätzen im Dorf. Mit einer Flugblattaktion sollen Tierhalter nun an ihre Pflichten erinnert werden.

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Ärgerlich: Hundekot wird in Deutsch Bork zum zunehmenden Problem.

Quelle: MAZ-Achiv/ Madlen Wirtz

Deutsch Bork. Die Einwohner von Deutsch Bork sind verärgert. Grund der zunehmenden Aufregung im Dorf sind frei laufende Hunde und allgemein die Hinterlassenschaften der Vierbeiner auf Gehwegen und öffentlichen Wiesen. Vor allem frei laufende Tiere bereiten Probleme. „Es geht nicht nur um den Dreck, den sie hinterlassen, sondern auch um die Sicherheit unserer Kinder“, sagte Michael Schlecht in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats.

Das Problem sei schon dem Ordnungsamt gemeldet worden. Die Brücker Verwaltung habe empfohlen, die Hunde einzufangen, um sie dann abholen zu können. „Der eine Hunde stammt aus Deutsch Bork, der anderen soll aus Brachwitz sein“, erzählt Gabriele Krüger. Die Ortsvorsteherin will jetzt mit der Deutsch Borker Familie reden und darauf einwirken, dass ihr Tier nicht mehr unbeaufsichtigt unterwegs ist.

Die Dorfbewohner glauben zudem, dass auch viele stinkende Kothaufen auf die beiden Trebegänger zurückzuführen sind. Allerdings würden auch die „Gassigeher“ die Hinterlassenschaften ihrer Lieblinge nicht immer aufsammeln. „Vor der letzten großen Veranstaltung, der Havellandrallye, haben wir viele Haufen im Dorf aufgesammelt“, erinnert sich Sabine Ganzert. Ortsvorsteherin Krüger trat trotzdem in eine der „Tretminen“.

Die Beschwerden im Dorf reißen nicht ab. „Vor allem bringt man den Dreck auch ins Gemeindehaus oder die Kirche“, sagt Mirko Friedrich. „Das ist doch unappetitlich“, so der Dorfchronist. Der Ortsbeirat will nun ein Informationsblatt herausgeben. Womöglich sollen auch Hinweisschilder am Anger aufgestellt werden. „Die Verantwortung liegt beim Hundebesitzer, der die Hinterlassenschaften aufsammeln müsste“, ist Michael Schlecht überzeugt.

Die Aufstellung so genannter Hundetoilette, also einem Behälter mit Tütchen für den Fall der Fälle, hält man im Ortsbeirat jedoch noch nicht für notwendig.

Von Andreas Koska

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