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Diakon Bindemann ist nach Teltow gewechselt

Teltow Diakon Bindemann ist nach Teltow gewechselt

Nach 19 Jahren in der Evangelischen Gemeinde Kleinmachnow arbeitet Diakon Martin Bindemann jetzt in Teltow. Dort baut er die neue Stelle „Familienarbeit“ mit auf. Ein Schwerpunkt: „Menschen abseits von kirchlichen Themen in kirchliche Räume zu bringen“.

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Diakon Martin Bindemann.

Quelle: C. Krause

Kleinmachnow/Teltow. Nach 19 Jahren in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde Kleinmachnow ist Diakon Martin Bindemann nach Teltow gewechselt. In Kleinmachnow war er in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aktiv. „Mit ungezählten Menschen und Familien hat er Berührung gehabt und in der Kirchengemeinde und im Kirchenkreis segensreich gewirkt“, lobte Pfarrerin Elke Rosenthal.

Im Rückblick sagte Bindemann, dass er von der Leitung der Kirchengemeinde „absolutes Zutrauen“ zu seiner Tätigkeit“ erfahren habe und viel ausprobieren konnte. Themenworkshops im Kindergarten etwa, Kinobesuche, gemeinsames Fußball-WM-Gucken oder kulinarische Lesenächte, in denen die Kirche „zum Wohnzimmer“ wurde. Diese wolle er auf jeden Fall mit nach Teltow nehmen. „Ziemlich prägend“ seien für Bindemann aber auch die Vorbereitungen des Konfirmandenunterrichts im Team mit Jugendlichen der 10. bis 12. Klassen gewesen. Mit den Größeren auszudiskutieren, was man wie über den Glauben mit den Jüngeren bereden sollte, habe ihn persönlich „gefördert und gefordert“, so Bindemann. Aber nach 19 Jahren sei es Zeit für Veränderung; die gönnt er auch den Gemeindegliedern. „Es war eine gute und erfüllte Zeit in Kleinmachnow“.

Seit 1. Juli besetzt er die neue Stelle für Familienarbeit in der Kirchengemeinde Teltow, die mit rund 5000 Mitgliedern ähnlich groß ist wie die in Kleinmachnow. Jetzt würden Inhalte besprochen und Ideen diskutiert. „Schön, dass man wieder etwas Neues aufbauen kann“, freut sich der Diakon. Ein Schwerpunkt für ihn in Teltow: „Menschen abseits von kirchlichen Themen in kirchliche Räume zu bringen“.

Martin Bindemann ist 45 Jahre alt und stammt aus Jena. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern. 1992 absolvierte er in Berlin-Spandau die Ausbildung im ersten Ost-West-gemischten Diakon-Studiengang am Evangelischen Johannesstift. Seit 19 Jahren lebt er in Kleinmachnow. Dort leitet er auch weiterhin die Aktionsgruppe „Stolpersteine“, die das Andenken an die von den Nazis vertriebenen und ermordeten Juden in der Gemeinde bewahrt und öffentlich macht.

Von Claudia Krause

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