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Potsdam-Mittelmark Diakonie plant Kita mit 80 Plätzen
Lokales Potsdam-Mittelmark Diakonie plant Kita mit 80 Plätzen
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00:34 22.03.2018
Auf dem Grundstück zwischen Seniorenzentrum und Kirche in der Seestraße in Caputh soll die neue Kita gebaut werden. Quelle: Martin Müller
Caputh

Zwischen Kirche und Seniorenheim will das Diakonissenhaus in Caputh einen neuen Kindergarten errichten. Nach aktuellsten Plänen, die dem Ortsbeirat jüngst vorgelegt wurden, entstehen dabei 80 Plätze. Wie berichtet, ist der Mangel an Kita-Plätzen in Caputh mittlerweile so groß, dass Vorschulkinder im August in Räume der Grundschule umziehen sollen. Bis die neue evangelische Kita steht, dauert es allerdings noch einige Zeit.

Im Sommer wird zunächst der Stiftungsrat dazu befragt, auch was die Finanzen angeht, erklärte Kämmerin Ute Lietz. Erst danach könne ein verlässlicher Zeitablauf erstellt werden. „Hier passt vieles gut zusammen“, sagte Elisabeth Jeremies, die beim Diakonissenhaus für den Bereich Jugend- und Behindertenhilfe zuständig ist. Was sie damit meint, ist einerseits der Umstand, dass das Grundstück zwischen Michendorfer Chaussee und Seestraße dem Gesundheitszentrum Teltow gGmbH gehört und damit zum Unternehmensverbund. Andererseits betreibt das Gesundheitszentrum das benachbarte Seniorenzentrum mit 25 vollstationären Plätzen. „Wir erhoffen uns sehr viele Synergieeffekte mit dem Seniorenheim, aber auch mit der Kirche“, so Elisabeth Jeremies.

Förderung möglich

Nicht zuletzt stimmt der Bedarf. „Dass der Bedarf da ist, ist unstrittig. Idealer als an dieser Stelle geht es nicht“, sagte Ute Lietz. Ortsvorsteher Karsten Grunow (CDU/FDP/UBS) berichtete von einem Telefonat mit dem in Caputh tätigen Pfarrer Thomas Thieme, der sofort seine Unterstützung angeboten hätte. Das Grundstück misst insgesamt etwa 3400 Quadratmeter. Die Kita könnte auf etwa 560 Quadratmetern stehen. Plan ist es, dass das Gesundheitszentrum Teltow der Stiftung das Areal über ein langfristiges Erbbaurecht überlässt. Zulässig seien zwei Geschosse. Wie das Gebäude steht und wie es aussehen wird, ist aktuell noch unklar. Laut Stiftung ist es möglich, einen Zuschuss für den Kita-Neubau mit Unterstützung der Gemeinde über das Bund-Länder-Kita-Förderprogramm zu bekommen. Die laufenden Kosten würden sich dadurch deutlich vermindern, heißt es im Konzept. Erschlossen werden soll die Kita über die Michendorfer Chaussee.

Das befürworteten die Ortsbeiratsmitglieder. „Dadurch würde auch das Seniorenzentrum hinsichtlich Lärm entlastet werden“, sagte Thomas Dallorso (Bürgerbündnis). Der Bau der neuen Kita sollte seiner Meinung nach von allen befürwortet werden. Dem schlossen sich die Abgeordneten an und empfahlen den Beschluss einstimmig in die Fachausschüsse weiter. Barbara Tauber (Grüne) fragte, ob das Diakonissenhaus bei der Platzvergabe die Zugehörigkeit zur Kirche berücksichtigt und ob eine Konkurrenzsituation entstehen würde. Dies verneinte Elisabeth Jeremies: „Die Kommune legt den Bedarf fest, denn dort melden sich die Eltern später zuerst an. Ob kirchlich oder nicht, spielt dann keine Rolle.“

Neues Träger-Modell

Unterkommen sollen in der neuen Kita 25 Krippenkinder und 55 Kita-Kinder zwischen zweieinhalb Jahren und der Einschulung. Die Öffnungszeiten sind von 6.30 bis 17 Uhr angesetzt. Im Jahr soll es höchstens 24 Schließtage geben. Die Elternbeiträge richten sich nach der Beitragsordnung der Kommune. Die zuständige Fachdienstleiterin des Landkreises informiert am Montagabend den Sozialausschuss über die Finanzierung freier Träger im Kreis. Denn dieses Modell ist für die Gemeinde Schwielowsee neu.

Von Luise Fröhlich

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