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Potsdam-Mittelmark Diakonissenhaus ist großer Arbeitgeber
Lokales Potsdam-Mittelmark Diakonissenhaus ist großer Arbeitgeber
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06:55 15.10.2017
Die Geschichte des Diakonissenhauses erläutert der Vorstand neuen Mitarbeitern bei regelmäßigen Einführungstagen in Lehnin. Quelle: Foto: Marion von Imhoff
Lehnin

Das Evangelische Diakonissenhaus ist der größte Arbeitgeber in Lehnin. Die Zahl der Mitarbeiter ist im Vergleich zu 2003 stabil bei 360 Beschäftigen geblieben, obwohl sich die Aufgaben durch das weiter im Ausbau befindliche Gästewesen und den großen Andrang in den Lehniner Kliniken erhöht haben. 2003 fusionierte das bis dahin selbstständige Luise-Henrietten-Stift mit dem Diakonissenhaus. Im Rückblick auf diese 14 Jahre blieb die Mitarbeiterzahl insgesamt unverändert. Befürchtet worden waren damals vor der Fusion Stellenstreichungen.

An den 18 Standorten des Gesamtunternehmens arbeiten heute nach Angaben von Pressesprecher Alexander Schulz 2276 Beschäftigte. Hinzu kommen 50 Freiwillige im Sozialen Jahr und mehr als 100 Auszubildende. 2015 zählte das Diakonissenhaus Berlin-Teltow-Lehnin 2252 Beschäftigte. Das waren 24 Männer und Frauen weniger als heute. Die Beschäftigtenzahl wird weiter steigen, nicht jedoch am Standort Lehnin: „Wir bereiten zur Zeit den Aufbau eines Hospizes in Luckau vor. Hier werden neue Mitarbeitende eingestellt“, sagt Schulz.

In Lehnin arbeiten 59 Männer und Frauen im Altenhilfezentrum Lothar Kreyssig. In der Diakoniestation sind 58 Angestellte beschäftigt. 18 von ihnen arbeiten in der dazugehörigen Wohngruppe für Menschen mit Demenz in Bad Belzig. Hinzu kommen 20 Mitarbeitende im stationären Hospiz Lehnin und vier im ambulanten. Vier Beschäftigte arbeiten im Beherbergungswesen und vier in der Verwaltung. Um die Gerontopsychiatrische Tagesstätte Lehnin kümmern sich sechs Mitarbeiter und damit so viele wie in den Beratungsstellen.

Damit arbeiten in der Altenhilfe 162 Männer und Frauen. Den größten Arbeitnehmeranteil haben die Lehniner Kliniken mit 191 Beschäftigtent. Darunter sind unter anderem 17 Ärzte und 24 Therapeuten. Hinzu kommen 82 Mitarbeiter, die für die Pflege zuständig sind.

Ein weiteres Beschäftigungsfeld ist die Jugend- und Behindertenhilfe am Kloster. Im Evangelischen Kindergarten arbeiten 14 Erzieherinnen, in der Werkstatt für behinderte Menschen zwei Mitarbeiter und in der Beratungsstelle einer.

„Wir sind ein diakonischer Arbeitgeber“, betont Alexander Schulz. Jeder neue Mitarbeiter erhält daher eine Einladung zu zwei Einführungstagen. Sie sind in Teltow und wie vor wenigen Tagen in Lehnin. Fünf Mal im Jahr gibt es solche Seminare. Geschäftsführung und Vorstand erläutern den Neuangestellten den Unternehmensverbund, die Arbeitsfelder, Geschichte und Profil des Diakonissenhauses. Nach Angaben von Unternehmenssprecher Alexander Schulz nehmen jedes Jahr rund „250 Neue“ an diesen Tagen teil.

Das Diakonissenhaus ist im Gesundheitswesen, in der Altenhilfe und der Jugend- und Behindertenhilfe tätig mit Standorten Lehnin, Teltow, Berlin, Frankfurt (Oder), Seelow, Luckau, Ludwigsfelde und Lauchhammer.

Von Marion von Imhoff

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