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Die Baitzer Ortsdurchfahrt ist wieder frei

Bauarbeiten beendet Die Baitzer Ortsdurchfahrt ist wieder frei

Das gibt es selten: Die Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt im Brücker Ortsteil Baitz sind sage und schreibe sieben Monate früher beendet als geplant. Alle notwendigen Arbeiten konnten so gut koordiniert werden, dass sie zusammen durchgeführt wurden. Nun hoffen die Dorfbewohner, dass ihr altbekanntes Regenwasserproblem endlich gelöst ist.

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Lars Nissen, André Köppen und Jürgen Kettler (von links) geben die Baitzer Ortsdurchfahrt für den Verkehr frei.

Quelle: Andrea Metzler

Baitz. Die Ortsdurchfahrt ist fertig. Nach gut einem halben Jahr Vollsperrung gaben der amtierende Brücker Amtsdirektor Lars Nissen, André Köppen vom Landkreis und der Leiter des Kreisstraßenbetriebes Jürgen Kettler am Mittwoch die Straße frei. Die Bauarbeiten auf 800 Metern Länge hatten im Februar begonnen.

Aufwendig gestaltete sich dabei der Abriss und Neubau der Brücke über den Baitzer Bach. Um Auflagepunkte für die neue Brücke zu schaffen, wurden mit Hilfe eines riesigen Bohrkrans Hülsen in die Erde getrieben und mit Beton verfüllt. Die Straße selbst wurde abgefräst, der Gehweg aufgebrochen. So konnte die lang ersehnte Regenentwässerungsleitung unter die Erde gebracht werden. Der Baitzer Ortsvorsteher Klaus Niendorf freut sich, dass sein Ort mit einer solchen Investition bedacht wurde – die Bauarbeiten kosteten rund 1,2 Millionen Euro, die Hälfte dieser Kosten wurden gefördert.

Wasser- und Fernwärmeleitungen gelegt

„Diese Maßnahme war dringend erforderlich“, sagt der Ortsvorsteher. Baitz hatte lange unter seiner zerfahrenen Ortsdurchfahrt und dem mangelnden Wasserablauf gelitten, immer wieder hatte sich Regenwasser im Ortskern gesammelt. Niendorf hofft, dieses Problem gehöre nun der Vergangenheit an. Neben der Entwässerungsanlage wurde auch eine Fernwärmetrasse verbaut. Gut ein Drittel der 67 Haushalte im Ort sind an das autarke Wärmenetz angeschlossen; die Genossenschaft „Baitzer Heizer“ steht hinter dem mit EU-Mitteln geförderten Trassenbau.

Dass die Straße für Wasser- und Wärmeleitungen zweimal aufgerissen werden muss, sollte in Baitz unbedingt vermieden werden. Deshalb wurden die ursprünglich bis Mai 2017 terminierten Bauarbeiten vorgezogen. „Die Zusammenarbeit hat bei dieser Baumaßnahme wirklich sehr gut geklappt“, lobt André Köppen die Beteiligten.

Von Saskia Kirf

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