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Die DLRG Borkheide sucht ein neues Domizil

Nachfrage wächst Die DLRG Borkheide sucht ein neues Domizil

Die DLRG-Ortsgruppe in Borkheide sucht einoptimales Vereinsdomizil. Nachdem das bisher genutzte Gemeindehaus verkauft werden soll, gibt es lediglich eine suboptimalen Alternativvorschlag. Das berichtet Ramona Lahn von der DLRG Borkheide. Die 100 Mitglieder zählende Ortsgruppe hat mehr Bedarf denn je.

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Ramona Lahn DLRG Borkheide

Quelle: Andreas Koska

Borkheide. Die Ortsgruppe der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) hat 100 Mitglieder, davon 70 Kinder. Sie engagiert sich bei der Schwimmausbildung und der Wasserrettung. Über Sorgen und Vorhaben gibt die technische Leiterin Ausbildung, Ramona Lahn ,Auskunft.

Das Gemeindehaus Borkheide, in dem sie ihren Stützpunkt haben, soll verkauft werden. Wie geht es für die DLRG-Ortsgruppe dann weiter?

Ramona Lahn : Die Gemeinde wünscht sich, dass wir zum Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportplatz ziehen und die dortigen Vereinshausräume mit nutzen. Davon sind wir aber noch nicht ganz überzeugt.

Warum?

Lahn : Es ist dort nicht optimal. Wir hätten gern ein eigenes Grundstück, auf dem zwei Container aufgestellt werden können – für ein Büro und als Lagerraum. Außerdem müssen Fahrzeug und das Boot „Anna“ untergebracht werden. Falls also jemand von einem Grundstück weiß, würden wir uns freuen.

Jetzt freilich ist Saison. Sie sind für die Rettungsschwimmer im Waldbad verantwortlich, gibt es denn genug Personal?

Lahn : Wir können die Aufsicht absichern. Genug Rettungsschwimmer gibt es aber nie. Wir bilden deshalb aus: Rettungsschwimmer in allen drei Stufen – Bronze, Silber und Gold. Allerdings bräuchten wir noch Unterstützung durch Trainer aber auch in der Geschäftsstelle.

Können im Sommer trotzdem wieder Seepferdchenkurse stattfinden?

Lahn : Ja klar. Das ist die Grundlage. Es sind drei Durchgänge geplant. Die erste Ausbildung soll am 11. Juli beginnen. Allerdings zeichnet sich schon jetzt ab, dass wir diesen Kurs teilen müssen. Es liegen schon recht viele Anmeldungen vor, dabei haben wir noch gar keine Werbung gemacht.

Woher kommt das große Interesse?

Lahn : Es war eigentlich ein Experiment, vor den Ferien anzufangen. Wir wollen die Kinder schwimmfähig in den Urlaub zu entlassen. Es ist aufgegangen. Außerdem zeichnet sich eine zusätzliche Aufgabe ab. Wir haben festgestellt, dass viele der Flüchtlingskinder und Jugendliche nicht schwimmen können. Wir würden Schwimmunterricht mit ihnen gern unterstützen.

Wie viele Kinder werden in einem Kurs unterrichtet und wie lange geht er?

Lahn : Es sind maximal zwölf Kinder in einer Gruppe. Der Unterricht dauert eine Stunde und geht über zwölf Tage. Bei uns steht die Gemeinschaft im Vordergrund, nicht die Leistung Geplant ist auch ein Trainingslager in den Ferien, dann wird vor Ort gezeltet. Bei der Gelegenheit werden den Kindern und Jugendlichen erste Rettungstechniken und Erste Hilfe Übungen nahegebracht.

Gibt es Zuspruch vom Nachwuchs?

Lahn : Es geht ganz gut. Wir könnten mehr Kinder aufnehmen. Die Anfragen sind da. Aber es braucht Übungsleiter-Kapazitäten.

Der Sommer hat zwar erst begonnen. Aber was passiert bei der DLRG im Winter?

Lahn : Da haben wir das Glück, Schwimmzeiten in der Bundeswehrkaserne in Beelitz bekommen zu haben. Allerdings sind diese knapp bemessen. Der Bedarf für mehr wäre da.


Von Andreas Koska

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