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Potsdam-Mittelmark „Die Marke PM muss stärker werden“
Lokales Potsdam-Mittelmark „Die Marke PM muss stärker werden“
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18:03 04.07.2017
Regionale Kost gab es aus der Garage. Wer vom Schwein etwas wollte, nahm besser den Regenschirm. Quelle: Christin Iffert
Bad Belzig

Vertreter aus der Lokalpolitik und Kommunen sowie Vertreter der Wirtschaft aus Potsdam-Mittelmark haben sich am Donnerstag beim Sommerfest des Landkreises zusammengefunden. Doch den Austausch zu aktuellen Themen gab es nicht etwa bei Sonnenschein im Hof des historischen Landratsamtes in Bad Belzig. Das Fest musste kurzerhand in den Sitzungssaal verlagert werden.

Die Gäste wurden im Flur Quelle: Christin Iffert

Es regnete in Strömen, als die etwa 80 Gäste nach und nach in die Kreisverwaltung strömten. Empfangen wurden sie mit Jazz und Swing des Trios „Toby Tones“, dessen Klarinettist Musiklehrer an der Kreismusikschule am Standort Kleinmachnow ist. „Hier wird gegen das schlechte Wetter angespielt“, scherzte die Kreismusikschulleiterin Uta-Hoffmann-Thoben. Als musikalischen „Star“ hatte sie außerdem den 16-jährigen Akkordeonspieler Nikita Gestrich mitgebracht, der den Bundespreis „Jugend musiziert“ im vergangenen Jahr gewann.

Drei Flüchtlingscoaches für Potsdam-Mittelmark

Obwohl die Rechnung von Landrat Wolfgang Blasig, bei Empfängen das schlechte Wetter künftig auszuschließen, nicht aufging, zeigte er sich unbeeindruckt. Gute Stimmung komme schließlich auch bei Regen auf. Er freute sich über die Vielzahl an Gästen und blickte zur Begrüßung auch in die Zukunft. Dass der Kreis finanziell gut dastehe, das sei längst nichts Neues. Unerwähnt wollte er es aber auch nicht lassen.

Anschließend sprach er über die Integration von Flüchtlingen im Kreis. Sie seien eine Chance für die Wirtschaft im Kreis. Deshalb werde man im Juli auch drei „Flüchtlingscoaches“ in Potsdam-Mittelmark begrüßen, die künftig verstärkt daran arbeiten, die geflüchteten Menschen zu integrieren – vor allem in die Wirtschaft.

Landrat Wolfgang Blasig lauschte den Klängen von Musikschulstar Nikita Gestrich am Akkordeon. Quelle: Christin Iffert

Als Steckenpferd im Kreis sieht er das Kunst- und Kulturangebot. „Auch wenn es manchmal ganz schön teuer ist“, scherzte Blasig und blickte auf die Kreismusikschulleiterin.

Studien müssen Anlass zum Handeln sein

Vielleicht kann eben das ja einfließen, wenn Blasig weiter darauf verweist, dass das Profil des Landkreises noch geschärft werden muss. „Die Marke PM muss stärker werden.“ Aktuelle Studien dürften nicht nachdenklich stimmen, sondern Anlass zum Handeln sein.

Gerade im ländlichen Raum hat der Kreis auch Stärken, wie sich im Innenhof zum Buffet zeigte. Regionale Kost, etwa vom Bauern aus Brück-Gömnigk gab es auf dem Vierusgrill des gleichnamigen Start-Up-Gründers, die in den Eingangsbereich einer Garage einquartiert wurden. Und den Besuchern, den durfte der Regenschirm nicht fehlen.

Von Christin Iffert

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