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„Die Schule ist das wichtigste Anliegen“

Zuhause in Golzow „Die Schule ist das wichtigste Anliegen“

Seit sieben Jahren lenkt Ralf Werner die Geschicke in Golzow (Potsdam-Mittelmark). Der 61-Jährige berichtet im MAZ-Interview über das Erreichte und vor allem über seine Wünsche für die Zukunft. Viele engagieren sich hier – nur von den jungen Bewohnern des Dorfes erhofft er sich künftig mehr Initiative.

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Ralf Werner leitet die Geschicke des Ortes.

Quelle: Andreas Koska

Golzow. Seit sieben Jahren lenkt Ralf Werner die Geschicke in Golzow. Der 61-Jährige berichtet über das Erreichte und vor allem über seine Wünsche für die Zukunft.

Was hat sich in den letzten Jahren in Golzow verändert?

Ralf Werner: Nach dem Stillstand vor dem Wechsel aus der Gemeinde Lehnin ins Amt Brück ist Bewegung in die Entwicklung des Ortes gekommen. So konnten wir die Kita grundsanieren. Die Beleuchtung, die vorher schon um 22 Uhr abgeschaltet wurde, strahlt jetzt die ganze Nacht über. Vor allem gibt es jetzt nach der umfassenden Straßensanierung überall neue Leuchten. Wir haben den Dorfanger umgestaltet und ansehnlich gemacht und Bänke aufgestellt.

Wie steht es um die Schule?

Das ist unser nächstes wichtiges Anliegen. Die Schule müsste einen Aufzug erhalten, damit auch mobilitätseingeschränkte Kinder aufgenommen werden können. Eine Turnhallensanierung ist unumgänglich. Der Flachbau neben der Schule könnte zum Bürgerhaus umgebaut werden, denn ein solcher Treffpunkt wird dringend gebraucht.

Was würde dort stattfinden?

Gemeinderatssitzungen zum Beispiel. Die Vereine könnten sich dort treffen und auch Familienfeiern stattfinden. Vor allem ist der Erhalt des Vereinslebens besonders wichtig. Sterben die Vereine, stirbt auch der Ort. Deshalb würde ich mir auch wünschen, dass sich die jungen Menschen noch stärker in den Vereinen des Ortes engagieren.

Was ärgert sie?

Vor allem der Verfall des so genannten Postblocks. Wir brauchen Wohnraum in Golzow und dort passiert nach großen Ankündigungen gar nichts. Demnächst werden wir eine neue Innenbereichssatzung verabschieden, dadurch erhoffen wir uns, Baurecht an fünf gemeindeeigenen Grundstücken zu bekommen – immerhin etwas.

Wie sieht es am Gewerbegebiet aus?

Hier gibt es noch Entwicklungspotenzial. Noch sind acht Hektar frei verfügbar. Wenn diese irgendwann Nutzer fänden, wäre das schön. Allerdings läuft die Vermarktung nur sehr schleppend.

Von Andreas Koska

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