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Die Sommermusiken stehen vor dem Neustart

Lehnin Die Sommermusiken stehen vor dem Neustart

Kantor Gerhard Oppelt nennt sie eine lange gewachsene Veranstaltungsreihe. Grund genug, auch einmal frischen Wind in die traditionellen Lehniner Sommermusiken zu bringen. So bieten die Veranstalter jetzt Führungen durch das Klostergelände vor jedem Konzert an. Dabei gibt es auch eine Abenteuertour für Kinder zu entdecken.

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Kantor Gerhard Oppelt und Pfarrerin Almuth Wisch laden zu den Lehniner Sommermusiken ein.

Quelle: Christine Lummert

Lehnin. Am Ende treffen sich alle im Paradies. Dieser Hinweis steht unter vielen Programmpunkten im neuen Konzertkalender der Lehniner Sommermusiken, die am 16. Juli mit einem Eröffnungsgottesdienst in ihre 42. Saison starten. Alteingesessene Lehniner wissen, dass damit ein vom Kirchenschiff abgetrennter Raum am Ende des Langhauses gemeint ist.

Von dort geht es hinaus auf das Grün hinter der imposanten Westfassade der Klosterkirche und dieser Ort soll nach den Konzerten als Treffpunkt dienen, an dem Musiker und Publikum in lockerer Atmosphäre auf ein Glas und einen kleinen Snack zusammenkommen können.

„Die Sommermusiken sind eine lange gewachsene Veranstaltungsreihe, die wir mit einigen zusätzlichen Angeboten rund um die Konzerte noch interessanter machen wollen“, sagt Kantor Gerhard Oppelt. Die Konzertreihe wird in Kooperation der Evangelischen Sankt-Marien-Klosterkirchengemeinde und dem Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin veranstaltet.

„Vor allem die vielen Ehrenamtlichen aus der Lehniner Kirchengemeinde machen die Sommermusiken möglich und sie tragen das erweiterte Angebot mit“, sagt Almuth Wisch, die Pfarrerin der Klosterkirchengemeinde.

Schöne Musik und der Genuss auch davor

„Die Menschen kommen zuerst natürlich für die Musik, aber das ganze Ensemble des Klostergeländes soll ebenfalls erlebbarer werden“, erklärt Oppelt. Bevor die Besucher zum musikalischen Genuss auf den Kirchenbänken Platz nehmen, haben sie die Möglichkeit, das Klostermuseum zu besuchen, im Museumscafé oder im Café im Kräutergarten einzukehren oder jeweils eine Stunde vor den Konzerten an einer Führung durch das Klostergelände teilzunehmen. Für Kinder ab sechs Jahren wird immer eine halbstündige Abenteuerführung angeboten. „Wer rechtzeitig da ist, kann sich spontan und ohne Voranmeldung zur Teilnahme entscheiden“, verspricht Oppelt.

Das erste Konzert der Saison wird am 20. Juli Bachs Messe in H-Moll sein. Ebenfalls passend zum Reformationsjubiläum geht es zwei Tage später mit Bachs Luther-Kantaten weiter. Die Potsdamer Orchesterwoche macht wie immer mit einem Konzert Station in der Klosterkirche, aber nicht alle Veranstaltungen der Sommermusiken finden im Gotteshaus statt.

Die Schlagzeugerin Nora Thiele wird mit ihrem breiten Repertoire im Kreuzgang zu hören sein, ebenso wie Alex Jacobowitz bei einem klassischen Klezmer-Abend. Außerdem steht unter dem Motto „Rock im Kloster“ wieder ein Ausflug in die Popmusik an, bei dem in der Feldscheune auf dem Klostergelände kräftig mitgesungen werden kann.

Von Christine Lummert

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