Volltextsuche über das Angebot:

-2 ° / -9 ° Schneeschauer

Navigation:
Die literarische Saison beginnt am Sonntag

Brück Die literarische Saison beginnt am Sonntag

Im Seminarhaus „Alte Brücker Post“ wird der Veranstaltungsreigen ergänzt. Ab sofort findet regelmäßig der „Literarische Salon Fläming“ statt. Annick Klug und Kanae Togi gestalten ihn mit der Präsentation von Werken aus der Feder von Anton Tschechow. Russische Rahmenbedingungen sind versprochen.

Voriger Artikel
Bauamtsleiterin wird nicht mehr gebraucht
Nächster Artikel
Eine Stadt kämpft gemeinsam gegen die Rattenplage

Annick Klug gastiert am Wochenende im Hohen Fläming.

Quelle: Karen Grunow

Brück. Für die Freunde der gepflegten Lektüre gibt es ab sofort eine neue Adresse – das Seminarhaus „Alte Post“ in Brück erweitert nämlich sein Spektrum. In Zukunft soll mit der Veranstaltungsreihe unter dem Motto „Literarischer Salon Fläming“ dem Interesse entsprochen werden. Das hat Ricarda Müller angekündigt.

„Künstler können Gedichte und Geschichten in besonderer Art und Weise präsentieren“, so die Leiterin des Hauses. Ihre positiven Erfahrungen bei der alljährlich Teilnahme der Einrichtung an den Märkischen Literaturtagen hätten sie zu dem Entschluss bewogen. Nun freut sie sich, dass Annick Klug den Auftakt betreiten wird. „Für den ersten Zyklus in diesem Jahr konnten wir die in Mörz lebende Künstlerin gewinnen. Einigen ist sie schon bekannt von Abenden mit Musik, die hier stattfanden“, so die Gastgeberin. Ricarda Müller sprüht geradezu vor Begeisterung, wenn sie von Annick Klugs Art, zu singen und zu rezitieren, spricht. „Ich bin überzeugt, das es sehr vergnügliche Sonntagnachmittage werden.“

„Ein russisches Wintermärchen“, lautet der Titel für die Premiere, wofür Väterchen Frost eigens Einzug an der Plane gehalten hat. Annick Klug hat Erzählungen von Anton Tschechow ausgesucht, die sie mal berührend, mal bewegend und immer mit etwas Humor vortragen will. Die Werke entführen das Publikum ins Zarenreich des 19. Jahrhunderts, heißt es vorab. Die Figuren dürften alltäglich und zeitlos genug, dabei doch so treffend beschrieben sein, dass Besucher sich oder Bekannte schmunzelnd wieder erkennen.

Annick Klug ist 1967 am Genfer See geboren. Sie besuchte die Schauspielschule in Zürich und spielte nach ihrer Ausbildung mehrere Jahre an verschiedenen Stadt- und Staatstheatern, wo sie neben zahlreichen Rollen im Schauspiel auch in Musical und Operette zu sehen war.

Seit 2000 ist sie als freie Schauspielerin hauptsächlich in Berlin engagiert und tritt unter anderem dort bei der Shakespeare-Company sowie der Dresdner Komödianten Company auf. Im Fernsehen war sie unter anderem bei den Rosenheim-Cops (ZDF) und „Das Haus der Anubis“ (Nickelodeon) zu sehen. Daneben tritt sie mit verschiedenen Liederprogrammen auf.

Diesmal wird sie von Kanae Togi begleitet. Sie kam nach ihrem Musikstudium an der Universität in Los Angeles und am New England Konservatorium nach Deutschland. In der Hauptstadt unterrichtete sie an der Musikschule Tempelhof und an der C.P.E. Bachschule, arbeitete dann an mehreren Stadttheatern als Repetitorin. Inzwischen ist sie als freie Pianistin tätig und spielte unter anderem bei den Musicalproduktionen „Glöckner von Notre Dame“ und „Cats“ sowie im Schlossparktheater bei „Wie einst im Mai“.

Der Genuss ist erst mit Kaffee und Kuchen komplett. Den backen die Künstlerinnen dem Anlass entsprechend selbst, so lautet das Versprechen der Organisatorin.

Musikalische Lesung „Russisches Wintermärchen“ – an diesem Sonntag, 16 Uhr, im Seminarhaus „Alte Post“ Brück.

Von René Gaffron

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Potsdam-Mittelmark
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg