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Potsdam-Mittelmark Dieses Eis verzaubert Werder
Lokales Potsdam-Mittelmark Dieses Eis verzaubert Werder
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16:53 09.09.2016
Grit Dornbusch in ihrem Eiscafé Quelle: Luise Fröhlich
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Werder

Grit Dornbusch kennt man in der Blütenstadt eigentlich als Tagesmutter. 16 Jahre lang war die Werderanerin selbstständig in diesem Beruf tätig und hatte tagtäglich fünf Kinder unter ihrer Obhut. Das Heben und die schwere Belastung haben die 45-Jährige letztlich dazu gezwungen, ihren Job aufzugeben. „In der ersten Zeit danach habe ich das Tagesmuttersein schon vermisst“, sagt sie. Doch die Eltern und Kinder sieht sie jetzt an anderer Stelle – in ihrem eigenen Eiscafé. Seit Mitte Juli hat „Grit’s EIZ-Café“ in den Havelauen geöffnet und kann bereits nach zwei Monaten auf Stammkunden zählen.

Eisliebhaber werden das Logo auf dem Fähnchen vor dem 112 Quadratmeter großen Laden mit Wasserblick sofort wiedererkannt haben. Es stammt von der Eiszauberei Rheinsberg, die mit mehreren Partnern mittlerweile in ganz Deutschland vertreten ist. Das einzigartige Verfahren der Eiszauberei erlaubt es, den Kunden über die Zutaten ihrer Eiskreation entscheiden zu lassen und das Eis vor ihren Augen zusammenzumischen.

Die Lage vermittelt Urlaubsfeeling

Dornbusch lernte den Inhaber der Eiszauberei Rheinsberg, Wolfgang Brasch, im Sommer vergangenen Jahres vor Ort kennen. Wenig später reifte in ihr der Wunsch, ein eigenes Café zu eröffnen und sie schloss einen Lizenzvertrag mit Brasch ab. „Er war sofort begeistert und hat mich mit seiner Frau schon oft hier besucht“, erzählt Dornbusch. Die Maschine und die Truhe stammen von der Eiszauberei, der Rest der 50er-Jahre-Caféeinrichtung geht auf die Kreativität der gelernten Bürokauffrau zurück.

„Ich bin froh, dass ich hier in den Havelauen bin und nicht in der Stadt“, sagt Dornbusch. Die Umgebung hat sie vor dem Einzug ganz genau beobachtet, um zu wissen, wie viele potenzielle Kunden das Eiscafé ansprechen könnte. Nicht nur Touristen, die hauptsächlich mit Booten anreisen, kommen zu ihr, sondern auch die Einheimischen, darunter zum Beispiel die Bewohner der Riva-Residenz gleich um die Ecke. „Wenn man hier in der Abendsonne sitzt, merkt man gar nicht mehr, dass man in Werder ist. Dann ist es wie Urlaub“, so die Unternehmerin. Aber auch das freundliche Miteinander unter den Nachbarn, dem Italiener an der Ecke und der Boutique nebenan, ließ sie nie an der Eiscafé-Idee zweifeln.

Spielecke und Angebote für Kinder

Auf Kinder will die zweifache Mutter auch künftig nicht verzichten: Schulklassen und Kindergartengruppen sollen bei ihr lernen, in welchen Schritten das Eis hergestellt wird. Damit sie sich immer rundum wohlfühlen, hat sie eine kleine Spielecke eingerichtet.

Von Luise Fröhlich

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