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Potsdam-Mittelmark Dippmannsdorfer „Blitzer“ weiter außer Betrieb
Lokales Potsdam-Mittelmark Dippmannsdorfer „Blitzer“ weiter außer Betrieb
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18:30 18.05.2016
Derzeit nicht in Betrieb: Der „Starkasten“ an der Dippmannsdorfer Grundschule. Quelle: A. Koska
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Dippmannsdorf

Vor der Kleinen Grundschule in Dippmannsdorf ist seit längerer Zeit niemand mehr „geblitzt“ worden. Ob sich wohl alle an das innerorts geltende Tempo-50-Limit halten oder die stationäre Geschwindigkeitsüberwachung schlicht außer Betrieb ist, hat die regelmäßigen Nutzer der B 102 bei der Passage der Stelle schon eine Weile beschäftigt. Einen unter Umständen kostspieligen Selbstversuch hat aber niemand gewagt.

Seit zwei Jahren steht der „Starkasten“ schließlich am Rande und zeigt eigentlich Wirkung. Die meisten Kraftfahrer halten sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung: Von den 410271 im vergangenen Jahr dort gemessenen Fahrzeugen waren lediglich 3378 zu schnell, was einer Quote von 0,8 Prozent entspricht. Ähnlich verhielt es sich laut Statistik 2014. In diesem Jahr wird jedoch bis auf Weiteres kein Ergebnis vorliegen. Denn die Ahnung der besorgten Anlieger ist richtig. Das Traffiphot-S-Gerät ist nicht „scharf geschaltet“, wie Heike Vierke-Eichler von der zuständigen Straßenverkehrsbehörde in Werder/Havel auf MAZ-Anfrage jetzt bestätigt hat.

Noch Anfang des Jahres hieß es seitens der Pressestelle der Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark, dass alles in Ordnung sei. Eine Auskunft, die so nicht zutreffend war. „Es ist richtig, dass die Messeinrichtung in Dippmannsdorf aufgrund der Baumaßnahme 2015 nicht ganzjährig in Betrieb war“, bestätigt vielmehr die Leiterin des Fachdienstes. Bei den Arbeiten waren die Induktionsstreifen, welche letztlich für das Auslösen von Messung und Dokumentation nötig sind, entfernt und nicht wieder eingesetzt. Jetzt wird jedoch gehandelt. „Für den Einbau der Sensoren ist der Auftrag erteilt“, sagte Heike Vierke-Eichler, ohne jedoch einen genauen Termin für die Installierung nennen zu können. Vor Ort wird allerdings weiterhin gehofft, dass trotzdem ein jeder die Straßenverkehrsordnung einhält.

Von Andreas Koska

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