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Potsdam-Mittelmark Familien sagen, ob die Region lebenswert ist
Lokales Potsdam-Mittelmark Familien sagen, ob die Region lebenswert ist
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18:05 15.08.2014
Direktkandidatin Astrit Rabinowitsch (Die Linke): aktiv im Einsatz in der Kindertagesstätte „Pusteblume“ Reppinichen. Quelle: D. Fröhlich
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Reppinichen

Hilfe können die Jungen und Mädchen in der Tagesstätte „Pusteblume“ gebrauchen. Obst und Gemüse für das Frühstück müssen geschnipselt werden. Das können die Kleinen schon gut. Astrit Rabinowitsch (Die Linke) geht gern mit zur Hand. Der Zauberkünstler aus Berlin, der regelmäßig ein Gastspiel auf dem Lande gibt, steht samt Publikum aus dem Dorf schon vor der Tür.
Die Einrichtung, in den Sommerferien wegen der Schließzeit bei den Nachbarn laut Leiterin Doris Kiep sogar von mehr als 20 Kindern besucht, sieht die Politikerin als Exempel. „Solche Anlaufstelle vor Ort muss natürlich erhalten bleiben“, sagt sie. Nicht nur wegen der wohnortnahen Betreuung des Nachwuchses in überschaubaren Größenordnungen, die mit dem von der rot-roten Koalition in der Mark versprochenen verbesserten Personalschlüssel, noch an Qualität gewinnen soll. Sondern auch wegen der integrativen Bedeutung des Angebotes für Jung und Alt. „Da lohnt nötigenfalls eine innovative Überbrückung, wenn für eine gewisse Zeit die Zahlen nicht stimmen“, sagt Astrit Rabinowitsch.

In den ansprechenden Betreuungs- und Bildungsofferten sieht die Wiesenburgerin die Indikatoren dafür, ob eine Region lebenswert ist. „Danach entscheiden Familien, ob sie bleiben oder sich neu niederlassen“, so die Mutter von drei Töchtern. Dass den Hohen Fläming beispielsweise noch ein paar mehr Ärzte oder Lehrer für sich entdecken, ist ihre Hoffnung. Denn deren Arbeit wird vor Ort ebenfalls gebraucht.

Ein knappes Jahr lang war Astrit Rabinowitsch als Nachrückerin für die jetzige Landrätin von Teltow-Fläming Korenlia Wehlan nun Mitglied im Landtag Brandenburg und hat nach eigener Einschätzung noch einmal viel über den politischen Alltag gelernt. Dort will sie sich weiter für die Belange der Leute im Südwesten engagieren. Am besten mit dem Direktmandat aus dem Wahlkreis 18, wenn am 14.September das neue Parlament gewählt wird. Es ist ihrer Meinung nach sogar sensibler für die Bedürfnisse an der Peripherie als etwa der von Abgeordneten aus dem Berliner Speckgürtel dominierte Kreistag Potsdam-Mittelmark, dem die Sozialpolitikerin ebenfalls schon lange angehört.

Das Ringen um die Erfüllung der Aufgaben der so genannten öffentlichen Daseinsfürsorge kennzeichnet ihren Einsatz. Nicht zuletzt für den Erhalt des Krankenhauses Bad Belzig oder künftig für die Herrichtung altersgerechter Quartiere, weil die Senioren gern in der gewohnten Umgebung bleiben wollen. Die Sicherung der Mobilität – möglichst sogar kostenfrei – gehört deshalb ebenfalls zu den Zielen von Astrit Rabinowitsch. Dass dies niemals rentabel sein wird, ficht sie keineswegs an. Leisten aber könne sich die Gesellschaft das allemal, wenn das Geld – beispielsweise durch die Einführung von Vermögenssteuer und weitere Umverteilung – nur akquiriert würde, verweist die Linke auf die Zuständigkeit der Bundespolitik.

Von René Gaffron

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