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Dorothee Ortner leitet nun das Umweltressort

Mittelmark Dorothee Ortner leitet nun das Umweltressort

Dorothee Ortner ist neue Chefin des Umweltressorts in der Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark. Die 41-jährige Juristin organisiert den Umzug nach Teltow sowie künftige Struktur unter einem Dach mit Bau- und Rechtsaufsicht. In Bad Belzig wird die Verzahnung der Behörden mit Argusaugen verfolgt.

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Dorothee Ortner (41) leitet ab sofort das Umweltressort.

Quelle: René Gaffron

Bad Belzig. Dorothee Ortner leitet ab sofort das Umweltressort in der Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark. Im Ruhrgebiet geboren und aufgewachsen hat sie ein Jurastudium, Schwerpunkt Umweltrecht, in München absolviert. Die 41-Jährige bringt eigener Aussage zufolge Erfahrungen aus der Wissenschafts- und Verbandsarbeit sowie der Wirtschaft mit.

„Ich freue mich auf diese neue Herausforderung“, sagte sie. Denn nach mehr als zwei Jahren Bestandsaufnahme sortiert sich die Verwaltung neu, wozu die Fachfrau beitragen soll. Selbst verantwortet sie die untere Abfallwirtschafts-, Wasser-, Boden- und Naturschutzbehörde. Allerdings nicht mehr im Fachbereich 3 (Landwirtschaft und Veterinärwesen); sondern nunmehr unter dem Dach der Rechts- und Bauaufsicht. Vor dem Hintergrund des anhaltenden Baubooms vor allem in den Kommunen am Berliner Stadtrand, will das Landratsamt die Verzahnung der beiden Ämter vorantreiben, wie es seit zwei Jahren gewünscht ist.

Mehr als 1000 Mitarbeiter

Die Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark hat mehr als 1000 Mitarbeiter.

In Bad Belzig werden (noch) 420 Beschäftigte gezählt. (Verwaltungsspitze 48; Innere Verwaltung: 166; Landwirtschaft: 3; Umwelt/Recht: 34; Soziales: 108; Maia-Jobcenter: 61). Das geht aus einer Antwort auf die Anfrage von Astrid Rabinowitsch (Die Linke) hervor. Die Zahl ist seit 2010 konstant, heißt es darin.

Weitere Standorte sind (noch) Brandenburg/Havel (111 Mitarbeiter), Teltow (241 Mitarbeiter) und Werder/Havel (185 Mitarbeiter). Die Domizile in den kreisangehörigen Kommunen, gelten die Standorte als sicher.

In Beelitz-Heilstätten hat sich der Kreis Potsdam-Mittelmark noch Grundstücke gesichert, deren Nutzung noch offen ist.

Dorothee Ortner ist sich sicher, dass dabei Belange ihres Bereiches nicht ins Hintertreffen geraten könnten. „Die Gesetze, nach denen geprüft wird, bestehen fort“, sagt sie und erwartet ein Miteinader auf Augenhöhe. Landrat Wolfgang Blasig (SPD) erklärt ohnehin regelmäßig, dass die Bestandskraft von Genehmigungen mehr von Bedeutung sei als der Zeitraum, in der sie erteilt wurde. Gleichwohl ist es Anliegen, nicht nur organisatorisch, sondern auch räumliche Nähe zu schaffen und damit Kommunikation auf kurzem Wege zu ermöglichen, was zur Beschleunigung von Entscheidungen beitragen dürfte. Zu dem Zweck sind jedenfalls zwei Etagen sowie das halbe Erdgeschoss eines ehemaligen Speichergebäudes am Teltowkanal, wenige Gehminuten vom Standort Lankeweg, in Teltow gemietet worden Kosten: 190 000 Euro pro Jahr. Bis Ende 2016 werden dort 33 Mitarbeiter ihr Quartier beziehen, die bislang ihr Büro im Verwaltungskomplex am Papendorfer Weg in Bad Belzig hatten.

Mehr als einmal hat Elke Seidel (Bündnis 90/Die Grünen) ihre Zweifel an der Entscheidung geäußert. Insbesondere die Naturschutz-Fachleute sieht sie in Bad Belzig besser aufgehoben. Derweil die neue Behörden-Leiterin die Kompetenzen nicht zwingend an den Standort gebunden sieht und obendrein auf fachliche Unterstützung beispielsweise vom Naturschutzbeirat baut.

Der Verwaltungsstandort Bad Belzig wird ungeachtet dieses Umzuges auf Dauer nicht an Bedeutung verlieren, hat der Landrat unterdessen erklärt. Seiner Einschätzung nach muss unter anderem im Zuge der Funktionalreform samt kommunaler Neugliederung die Übernahme von Aufgaben und Personal vorbereitet werden. Dies meint laut Wolfgang Blasig sowohl die Mitarbeiter der Landesverwaltung als auch eigene Amtsstuben, die beispielsweise in Brandenburg an der Havel bestehen, was nach der kommunalen Neugliederung in der Mark eventuell nicht mehr nötig sei.

Von René Gaffron

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