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Potsdam-Mittelmark Mehr Ärzte in Bad Belzig
Lokales Potsdam-Mittelmark Mehr Ärzte in Bad Belzig
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23:45 08.08.2014
Gesundheitsministerin Anita Tack (Die Linke) zu Besuch im Krankenhaus Bad Belzig. Romana Lenzen-Großimlinghaus (2.v.l.) erläuterte die wachsenden Herausforderungen der Altersmedizin. Quelle: D. Fröhlich
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Bad Belzig

 Die Aufstockung des Personals haben die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin-Brandenburg als Trägerin des Programms und das Ernst-von-Bergmann-Klinikum als Kooperationspartner vor Ort angekündigt.

„Die wohnortnahe Versorgung wird sehr geschätzt“, sagt Wolfgang Dreyer über das aus der Not heraus geborene Erfolgsmodell. Der Chefarzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie betreut zusätzlich nebenan die Sprechzeit der Magen- und Darmkrebspatienten. „Solche Offerten werden bedarfsgerecht und ergänzend zum ambulanten Angebot unterbreitet“, erklärt Lutz Freiberg. Den zunehmend älter werdenden Patienten sollen damit weite Wege zu und lange Wartezeiten bei Spezialisten sowie möglichst auch Aufenthalte in den Krankenhäusern erspart bleiben, bestätigt er. Und für die Ärzte, die es ohnehin nicht aufs Land zieht, ist der überschaubare Aufwand von Bedeutung: „In Niederlassung wäre die Praxis wirtschaftlich nicht zu führen“, weiß der KV-Manager. Womöglich werde die Erweiterung des Leistungsangebotes anfangs eine logistische Herausforderung, wenn beispielsweise Behandlungsräume mehrfach genutzt werden. „Doch das spielt sich ein“, ist Freiberg zuversichtlich.

Moderne Behandlungsmethoden und moderne Ausrüstung

Die Menschen aus Bad Belzig könnten letztlich moderne Behandlungsmethoden und medizinische Ausrüstung in Anspruch nehmen. Nicht zuletzt wegen der Anbindung zum Klinikum. Dass die ambulanten und stationären Ressourcen innovativ gebündelt werden, liegt nach Ansicht der Beteiligten nicht zuletzt im vor reichlich einem Jahr realisierten Trägerwechsel des Krankenhauses Bad Belzig, das 2007 vom Kreis Potsdam-Mittelmark an die Johanniter verkauft worden war und nun zum Ernst-von-Bergmann-Klinikum Potsdam gehört. „Es ist ein Beispiel für erfolgreiche Rekommunalisierung“, findet Anita Tack (Die Linke). Sie sieht in der gesundheitlichen Versorgung eine Aufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge. So zeigte sich die zuständige Fachministerin gestern Vormittag beim Besuch erfreut darüber, dass die Grundversorgung erhalten und die zukunftsorientierte Umstrukturierung begonnen werde.

Bestes Beispiel ist die Einrichtung der Geriatrie. Mit zehn Betten gestartet ist die Station inzwischen auf die doppelte Größe angewachsen, wie Romana Lenzen-Großimlinghaus berichtet hat. Ältere Menschen mit akuter Krankheit werden dort behandelt und erhalten zudem rehabilitierende Maßnahmen. Zunehmenden Zuspruch verzeichnet ebenfalls die Station für plastische, ästhetische und Rekonstruktionschirurgie. Die moderne Technik des Herzkathederlabors hat Chefarzt Karsten Haitsch präsentiert, während Heike Schwarz die intensive Fürsorge erklärte, welche Palliativpatienten etwa im Tageshospiz „Augenblick“ zuteil wird.

Von René Gaffron

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