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Drei Gemeinden bezahlen eine Halle

Sport in Mittelmark Drei Gemeinden bezahlen eine Halle

Die Pläne für eine Schwimmhalle in der Region Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf nehmen Form an. Man hat eine Vorauswahl der geeigneten Grundstücke getroffen.

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Die Region Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf soll eine Schwimmhalle bekommen. Wie die ausgestattet wird, ist noch unklar.

Quelle: Christel Köster

Teltow. Die Pläne für eine Schwimmhalle in der Region Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf nimmt Form an: Nachdem in allen drei Kommunen geeignete Grundstücke gesucht worden waren, soll nun die Freibad Kiebitzberge GmbH damit beauftragt werden, den Bau beschlussreif vorzubereiten. Dabei soll zum einen festgelegt werden, welche Art von Becken in der Schwimmhalle geplant werden sollen und ob diese auch für den Vereinssport und den Wettkampfbetrieb genutzt werden soll. Auf dieser Basis sollen dann die detaillierte Planung des Baus erfolgen, die Bau- und Folgekosten ermittelt und auch das am besten geeignete Grundstück gefunden werden.

Zur Wahl stehen dabei fünf Flächen in Teltow und eine in Stahnsdorf; Kleinmachnow gab kein geeignetes Areal an. Zu den Grundstücken in Teltow gehören das Gebiet gegenüber dem Oberstufenzentrum, das auch für die Gesamtschule im Gespräch war, zwei Flächen am Teltowkanal, bei denen die Altlasten-Situation noch unklar ist, sowie eine an der Ernst-Schneller-Straße, bei der die Anbindung an den öffentlichen Verkehr noch optimiert werden müsste.

Problematisch ist das Areal in den Röthepfühlen, das in der Trinkwasserschutzzone liegt und nur über Wohngegenden angefahren werden kann. Das größte Grundstück mit 43 500 Quadratmetern liegt in Stahnsdorf, in einem Dreieck zwischen der Ruhlsdorfer Straße und dem Grünen Weg. Es ist gut erreichbar, aber auch als Park-and-Ride-Platz für eine eventuelle S-Bahn-Anbindung vorgesehen.

Teltow wird nun nächste Woche als erste der drei Kommunen einen entsprechenden Beschlussantrag zur Diskussion und zum Beschluss vorlegen. Stahnsdorf wird voraussichtlich in der nächsten Ausschuss-Runde folgen, so Stephan Reitzig, Pressesprecher der Gemeinde, und den Antrag dann in der Gemeindevertretung im Dezember zur Abstimmung vorlegen. Auch Kleinmachnow muss entsprechend vorgehen, da die Finanzierung über die kommunalen Haushalte der drei Gemeinden abgesichert werden soll.

Von Konstanze Kobel-Höller

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