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Potsdam-Mittelmark Drei Schwerverletzte bei Unfall auf der A9
Lokales Potsdam-Mittelmark Drei Schwerverletzte bei Unfall auf der A9
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14:46 15.06.2015
Der Hyundai wurde bei der Kollision völlig zerstört. Quelle: Feuerwehr Niemegk
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Mittelmark

An dem Unfall waren laut Zeugenaussagen insgesamt drei Fahrzeuge beteiligt. So habe gegen 17.55 Uhr ein blauer Kleinwagen zwischen den Anschlussstellen Klein Marzehns und Niemegk versucht, von der mittleren auf die linke Fahrspur zu wechseln. Dabei übersah der Fahrer offensichtlich einen bereits dort fahrenden Mazda-Pkw.

Dessen Fahrer konnte einen Zusammenstoß nur verhindern, indem er abrupt nach rechts zog. Dabei kollidierte der Wagen, der mit einem Mann und einer Frau (beide 51) besetzt war, allerdings mit einem auf dem Mittelstreifen fahrenden Hyundai mit Berliner Kennzeichen. Dessen Fahrerin verlor nach dem Zusammenstoß die Kontrolle über ihr Fahrzeug und prallte heftig in die rechte Leitplanke.

Die Hyundai-Fahrerin (23) sowie ihre Begleiter, ein 24-jähriger Mann und ein zweijähriges Kind, verletzten sich dabei schwer. Alle drei wurden in ein Potsdamer Krankenhaus gebracht. Die beiden Insassen des Mazda blieben dagegen unverletzt.

Die Autobahn musste nach dem Unfall für ca. 30 Minuten gesperrt werden. Quelle: Feuerwehr Niemegk

Wie Polizeisprecher Axel Schugardt am Montagnachmittag mitteilte, fahnden die Beamten nun nach dem ominösen dritten am Unfall beteiligten Pkw. Der blaue Kleinwagen hatte seine Fahrt nach dem Unfall fortgesetzt, ohne anzuhalten. "Aktuell ist allerdings noch unklar, um welches Fabrikat es sich handelt", sagte Schugardt der MAZ. "Wir hoffen deshalb, dass sie Zeugen melden, die den Unfall beobachtet haben." Hinweise nimmt die Autobahnpolizei in Michendorf entgegen, erreichbar unter 0331/28351-2624.

Die Feuerwehr Niemegk sicherte die Einsatzstelle nach dem Unfall, band ausgelaufene Betriebsstoffe und beräumte die Fahrspuren. Die Autobahn musste bei Kilometer 32 in Richtung Berlin für etwa eine halbe Stunde gesperrt werden. Zum Einsatz kamen Die Ortsfeuerwehren Niemegk, Dahnsdorf und Rädigke sowie die Rettungswachen aus Bad Belzig, Niemegk und Treuenbrietzen. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 35 aus Brandenburg an der Havel war vor Ort.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 20.000 Euro. Erst am Sonntagmorgen hatte es unweit der Unfallstelle bereits einen Unfalltoten gegeben.

Von Philip Rißling

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