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Drei tolle Tage: Medewitz feiert Treckertreffen

Jubiläumsspektakel Drei tolle Tage: Medewitz feiert Treckertreffen

Das Medewitzer Treckertreffen ist eines der größten und traditionsreichsten im Land Brandenburg, lockt aber nicht minder viele Gäste aus Sachsen-Anhalt. Immer mit dabei: Familie Adolph. Nicht nur mit mehreren Vehikeln, sondern auch bei der Organisation. Jedes Jahr gilt es etwas Neues für den Parcours zu erfinden. Alle sind schon gespannt.

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Henry Adolph, Roland Adolph,Schwiegertochter Jasmin Schmidt, Lutz Adolph, Bernd Pulz, Dennis Adolph - Sohn von Roland Adolph (v.l.n.r.)

Quelle: Eva Loth

Medewitz. Bei den Adolphs geht es jetzt in die finale Phase. Die ganze Familie ist schließlich mit dem Treckervirus infiziert – vom Großvater bis zum Enkel. Bereits seit vier Wochen herrscht auf dem Hof quasi Ausnahmezustand, denn es gilt nicht weniger als die 25. Auflage des legendären Medewitzer Treckertreffens vorzubereiten.

Den Grundstein dazu hatte Opa Hans Adolph, der 1991 gemeinsam mit Günther Paul und Hans Büchner das erste Treckertreffen organisierte, gelegt. „Irgendwo hörten wir damals von einem Treckertreffen und wir dachten: Das können wir auch“, erinnert sich der Senior. Dass es eine länderübergreifende Tradition geworden und alljährlich der Höhepunkt im Dorfleben ist, macht ihn durchaus stolz.

17 Fahrzeuge waren bei der Premiere dabei. Davon 15 direkt aus Medewitz. Das Interesse an dem Spektakel war bei 200 bis 300 Besuchern noch vergleichsweise überschaubar – heutzutage wird das Zehnfache kalkuliert.

Um das Treffen zu vergrößern, sprachen Hans Adolph und seine Mitstreiter damals einfach alle Leute in der Umgebung an, die einen Trecker besaßen. So übertrug er seine Begeisterung. Sohn Lutz Adolph war abgesehen von einer Ausnahme ebenfalls bei jedem Treffen dabei – sein Traktor sogar wirklich immer. Damit ist Lutz Adolph Rekordhalter und das nicht aus Pflichtgefühl, sondern mit Begeisterung.

Gemeinsam mit dem ziemlich erfinderischen Bruder Roland Adolph bastelt er jedoch nicht nur am eigenen Vehikel; sondern an den Hindernissen, die es auf dem Parcours der Leistungsschau jeweils zu bewältigen gilt. Jedes Jahr mindestens eine Neuerung wollen sie bieten. „Bisher hat auch immer alles funktioniert“, so Lutz Adolph. Dabei wird kein Aufwand gescheut, und selbst getestet, was noch verbessert werden muss. Jeweils zu Fußball Welt- und Europameisterschaften gibt es eine spezielle Herausforderung rund um das runde Leder. Was es diesmal ist, wollte allerdings noch niemand verraten. Auch da hält die Familie zusammen.

Drei tolle Tage

Freitag, 22 Uhr, Festplatz – Löschangriff-Wettbewerb der freiwilligen Feuerwehren um den Brandtsheidepokal unter Flutlicht; am Rande: Disko.

Sonnabend, 10.30 Uhr, Bahnhof – Wanderung zum Sachsenstein.

Sonnabend, 20 Uhr; Festplatz – Treckerparty mit Stargast Undine Lux (Helene-Fischer-Double).

Sonntag; 11 Uhr, Meldeschluss (mit Trecker-Kurzbeschreibung); 12.30 Uhr: Eröffnung; 13 Uhr: Parcours (im Anschluss Ehrung für originellsten Traktor, weiteste Anreise, originellste Anreise und die besten beim Geschicklichkeitstest).

Rahmenprogramm mit Blasmusik von „Die Lustigen Beelitzer“ und Schlagersängerin Claudia Gerlach.

Bewährtes wird beibehalten: Im Wasserloch sind schon oft kleine Trecker stecken geblieben und mussten dass von den Fahrern und ihrer Crew aus dem kalten Wasser befreit werden. Das war unangenehm und führte dazu, dass sich die kleineren Modelle nicht mehr wirklich durchtrauen. Aber etwas Gaudi darf sein. Da fährt sogar die Jugend drauf ab.

Folgerichtig wurde Jasmin Schmidt als künftige Schwiegertochter von Roland Adolph sofort mit eingespannt. Und auch der jüngste Sohn Dennis hat sichtlich seinen Spaß. Da alle beteiligt sind, wahlweise in der Garage oder auf dem Veranstaltungsgelände, bleibt zu Hause etwas mehr unerledigt liegen. Aber Familienkrach ist deshalb ausgeschlossen. Längst ist es ein fester Termin, dass selbst Lutz Adolphs Sohn Florian, der zwar inzwischen in Zerbst wohnt, zu jedem Treckertreffen herüberkommt.

Ohnehin stellen Fahrer aus dem ganz nahen Nachbarland Sachsen-Anhalt inzwischen 75 Prozent des Fahrerfeldes. Da heißt es, für die Einheimischen, sich gut in Szene zu setzen. Klaus Taplik aus Reetz hat meist eine lustige Fuhre. Gerade zum Jubiläum ist der Ehrgeiz bei allen groß, haben Adolphs schon eine Ahnung.

Von Eva Loth

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