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Potsdam-Mittelmark Dschungelbuch-Atmosphäre im Burgkeller
Lokales Potsdam-Mittelmark Dschungelbuch-Atmosphäre im Burgkeller
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00:25 16.01.2016
Einmal anfassen, bitte: Die Besucher konnten die Tiere aus nächster Nähe betrachten. Quelle: josephine mühln
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Bad Belzig

Eine ganze Reihe außergewöhnlicher Tiere konnte am Dienstagnachmittag im Burgkeller der Burg Eisenhardt bestaunt werden. Fernando Richter und sein Cousin Felix Kendler waren mit einigen Exemplaren ihres Reptilien-Zoos eigens aus Torgau angereist. In der einstündigen Show erfuhren die rund 60 Zuschauer allerlei über Echsen, Schlangen und Co.

Schlangen aus nächster Nähe. Quelle: J. Mühln

Zu Beginn kamen zwei vergleichsweise harmlose Tiere auf die Bühne – der Adrenalinspiegel sollte ja schließlich langsam steigen. Peter und seine Frau Petersilie – zwei Köhlerschildkröten – waren aus den hinteren Reihen kaum zu sehen. Ihren 58 Jahre alten und 216 Kilogramm schweren Schildkrötenmann Fridolin hätten die beiden freilich nicht mitbringen können, erklärte Fernando Richter. Während Felix Kendler das Tier dann durch die Reihen trug, damit jeder vorsichtig über den Panzer streicheln konnte, klärte Richter auf der Bühne über die Lebens- und Essgewohnheiten der Tiere auf.

Wer mochte, konnte die Tiere anfassen

Es folgte sogleich „das Lieblingstier aller Frauen“, wie Richter die Vogelspinne Matilda ankündigte. Und er fragte sogleich, ob es denn eine mutige Frau gebe, die die Spinne auf die Hand nehmen wolle. Prompt schnellte in der ersten Reihe eine Hand nach oben – Holle Buchberger aus Hagelberg traute sich. Es sei das erste Mal gewesen, dass eine Vogelspinne auf ihrer Hand saß, erzählte sie am Ende der Show. Felix Kendler hatte im Vorfeld der Show verraten, dass die Spinne noch immer die meisten Berührungsängste bei den Leuten hervorriefe. „Da ist die Urangst einfach tief in unseren Köpfen.“

Eindruck machte auch der 1,60 Meter lange und zwölf Kilogramm schwere Leguan Leo, den Felix Kendler auf der Schulter hereintrug. Er könne bis zu zwei Meter lang werden und das doppelte an Gewicht zulegen, sagte Richter. Schön anzusehen, aber gefährlich sei zudem der Schwanz des Tieres. „Damit kann er schlagen wie mit einer Peitsche.“

Was bei einer Reptilien-Show natürlich auch nicht fehlen durfte, waren Schlangen. Die beiden Königspythons konnten noch nicht so viel Eindruck unter den Zuschauern schinden. Für mehr Staunen sorgte da schon die Tigerpython. Mit ihr wollten sich im Anschluss auch die meisten Zuschauer fotografieren lassen.

Von Josephine Mühln

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