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Potsdam-Mittelmark Durchbruch im Streit um Feuerwehrdepot
Lokales Potsdam-Mittelmark Durchbruch im Streit um Feuerwehrdepot
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17:50 14.02.2018
Das Grundstück zwischen Güterfelder Damm, Friedrich-Naumann-Straße und Am Upstall liegt in einem Landschaftsschutzgebiet – ein Problem. Quelle: Stephan Laude
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Stahnsdorf

Ein Bauplatz für ein neues Feuerwehrdepot ist nach jahrelangem Ringen offenbar gefunden: Nach Angaben des Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Michael Grunwaldt, werden die Brandschützer ihre Zentrale auf einem Grundstück zwischen Güterfelder Damm, Friedrich-Naumann-Straße und Am Upstall erhalten. „Das Grundstück hat eine optimale Größe, ermöglicht aufgrund seiner Lage eine sehr gute Straßenanbindung und garantiert somit eine effektive und zukunftsfähige Brand- und Gefahrenbekämpfung“, so Grunwaldt. Zudem sei es groß genug, um großzügig bemessene und begrünte Abstandsflächen zur benachbarten Bebauung zu realisieren.

Das Grundstück kostet 520 000 Euro

Die Gemeinde wird rund 520 000 Euro für den Kauf des Grundstücks ausgeben. Mit einer Erbengemeinschaft habe es insgesamt vier Gespräch gegeben. Die Erben seien mit den Konditionen einverstanden. Außerdem sei der Kauf am 11. Januar „intensiv mit der Kommunalaufsicht erörtert“ worden. Diese habe keine Bedenken geäußert.

Krisengipfel im November 2017 brachte Durchbruch

Die Einigung im Streit um einen neuen Feuerwehrstandort geht auf einen Krisengipfel am 6. November 2017 zurück. Damals war die Suche nach einem geeigneten Grundstück in der Sackgasse gelandet. Flächen an der Annastraße und am Güterfelder Damm in der Höhe von Edeka hatten keine Mehrheit in der Gemeindevertretung. Fraktionen, Mitglieder der Feuerwehr und der Verwaltung hatten sich dann zusammengesetzt, um „diesen Knoten zu lösen“, heißt es in der aktuellen Beschlussvorlage zur Feuerwehr. Die jetzt gefundene Lösung sei „alternativlos“, es gebe kein weiteres Grundstück, das geeignet sei.

Pferdefuß ist das Landschaftsschutzgebiet

Bereits in der Sitzung der Gemeindevertreter am 22. Februar sollen die notwendigen Beschlüsse nun auf den Weg gebracht werden. Stolperstein könnte die Einstufung des Areals als Landschaftsschutzgebiet sein. Für die „Herauslösung“ und die Umwandlung in Bauland geben sich Gemeindevertreter und Verwaltung 24 Monate Zeit. Sollte es nicht gelingen, das Areal baureif zu machen, müsste der Kauf rückabgewickelt werden.

Ein beschleunigtes Verfahren soll aber dafür sorgen, dass die Umweltschutzbehörden den „deutlichen Willen“ der Gemeinde erkennt, an dieser Stelle „ein Feuerwehrdepot entstehen zu lassen und damit auch in Zukunft ihre Pflichtaufgabe Brandschutz erfüllen zu können“, heißt es in der Beschlussvorlage.

Von Jürgen Stich

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