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Dusch- und Badeverbot in vier Wohnungen

Legionellen in Stahnsdorfer Trinkwasser Dusch- und Badeverbot in vier Wohnungen

Wegen erhöhter Legionellenwerte müssen die Mieter in vier Wohnungen im Stahnsdorfer Schenkendorfer Weg vorerst auf das Baden und Duschen verzichten, da mit feinsten Wassertröpfchen eingeatmete Legionellen eine Lungenentzündung hervorrufen können.

Stahnsdorf, Schenkendorfer Weg 1-8 52.37843 13.24698
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Duschen und Baden sind in den betroffenen Wohnungen vorerst verboten.

Quelle: Joachim Liebe

Stahnsdorf. Erhöhte Legionellenwerte wurden bei der routinemäßigen Untersuchung des Trinkwassers in vier Wohnungen und zwei Technikräumen auf dem Schenkendorfer Weg 1-8 festgestellt, wobei der erlaubte Messwert in einer der Wohnungen um das bis zu 18-Fache überschritten wurde, wie das Kreisgesundheitsamt gegenüber der MAZ bestätigte. Die Mieter der betroffenen Wohnungen wurden sofort von der Hausverwaltung – den Berliner Wasserbetrieben BWB – von der Verunreinigung informiert und erhielten zunächst ein Dusch- und Badeverbot, da mit feinsten Wassertröpfchen eingeatmete Legionellen Lungenentzündung verursachen können. Für alle anderen Zwecke wie zum Trinken, Kochen oder Blumengießen könne das Wasser ganz normal weiter verwendet werden, versicherte BWB-Sprecher Stephan Natz. Bei der Ursachenforschung zeigte sich, dass die Vorlauftemperatur bei der zentralen Wassererhitzung zu gering gewesen war. Dies wurde behoben und in den Wohnungen wurden Einwegduschköpfe mit sterilen Filtern eingebaut. Am Montag wird ein Sachverständiger die Anlage untersuchen und in der Folge ein Gutachten erstellen, dessen Empfehlungen dann von der BWB umgesetzt werden, so Natz die weitere Vorgehensweise. Dabei könnte es sich etwa um eine Sterilisierung der internen Leitungen mit heißem Wasser oder Chlor handeln. „Das geht relativ kurz und schmerzlos“, so Natz. Die Entnahme der Wasserprobe war bereits am 29. September erfolgt, die Ergebnisse wurden Donnerstagnachmittag dem Gesundheitsamt und der BWB zugesandt, die unmittelbar die betroffenen Bewohner inform ierten. Bisher sind keine damit im Zusammenhang stehenden Erkrankungen bekannt.

Von Konstanze Kobel-Höller

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