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Potsdam-Mittelmark Ein Auge in die Werkstatt werfen
Lokales Potsdam-Mittelmark Ein Auge in die Werkstatt werfen
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12:17 25.10.2013
Die Optikerin Nicole Grey zeigt den Grundschülern in ihrer Werkstatt, wie sie die Gläser einer Brille schleift. Quelle: Kerstin Voy
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Brandenburg an der Havel

„Einmal war ein Junge dabei, der stellte so gute Fragen, da dachte ich mir gleich, dessen Namen müsste ich mir aufschreiben“, berichtet Kerstin Neitzel. Und so spazieren dieser Tage beim MAZ-Zeitungsflirt vielleicht wieder künftige Auszubildende durch die Werkstatt und den Ladenbereich von Fielmann. Fielmann unterstützt den MAZ-Zeitungsflirt, an dem fast 500 Jungen und Mädchen aus 13 Schulen in der Stadt Brandenburg und den umliegenden Kommunen teilnehmen. Die Kinder der 3. bis 6. Klassen erhalten vier Wochen lang täglich jeder eine MAZ-Ausgabe und nehmen deren Inhalte im Unterricht durch. Zudem besuchen einige Klassen in diesem Zuge die Fielmann-Filiale in der Hauptstraße der Brandenburger Innenstadt.

„Ich sehe, was die Kinder selbst schreiben beim MAZ-Zeitungsflirt und das finde ich gut“, sagt Kerstin Neitzel. Einige der Schüler hätten sich stets intensive Gedanken gemacht. „Das merkt man an den Fragen, die sie uns dann stellen.“ Von den Fielmann-Mitarbeitern erhält jedes Kind zum Abschluss eine Frisbee-Scheibe.

„Es ist auch mal etwas anderes, wenn uns Schulklassen besuchen.“ Schön sei auch zu beobachten, wie unterschiedlich sich Jungen und Mädchen im Optikergeschäft bewegten. „Wenn es die Zeit bei uns zulässt, probieren Mädchen gleich Nerd-Brillen auf als Accessoires. Jungen sind da viel zurückhaltender.“ Nerd-Brillen sind die modisch angesagten Kunststoffbrillen. Kerstin Neitzel leitet seit 20 Jahren die Fielmann-Filiale. Die gebürtige Stendalerin lebt seit 1986 in der Havelstadt. mai

Lisa Sander (11), Bad Belzig: „Unglaublich, wie viele Modelle es gibt. Die Nerdbrillen sind einfach am coolsten. Viel besser hat mir aber eine grüne mit schmalem Rand gestanden. Es macht Spaß, Reporter zu spielen und sich einen Laden anzusehen.“ Quelle: Volkmar Maloszyk
Au Nguyen Ducquy (11), Bad Belzig: „Besonders interessant fand ich, wie wir bei Fielmann die Brillenstärken kontrolliert haben. Bei dem einen Gerät habe ich mir die Augen meines Freundes vergrößert angesehen. Das sah ganz schön gruselig aus.“ Quelle: Volkmar Maloszyk
Celine Haase (11), Bad Belzig: „Die Werkstatt fand ich am besten. Die Erklärungen der Optikerin waren gut und ich habe gelernt, wie eine Brille zusammengebaut wird. Wir haben auch Gläser geschliffen. Es ist bestimmt spannend, hier zu arbeiten.“ Quelle: Volkmar Maloszyk
Bastian Sternberg (11), aus Lüsse: „Eigentlich bin ich froh, dass ich keine Brille tragen muss. Dafür habe ich einfach nicht das richtige Gesicht. Trotzdem fand ich es toll, dass wir uns die Filiale ansehen konnten. Ich war heute das erste Mal beim Optiker.“ Quelle: Volkmar Maloszyk
Jan Möller (11), Bad Belzig: „Wir hätten heute sieben Schulstunden gehabt. Das ist doch mal eine gute Abwechslung. Wenn ich eine Brille bräuchte, würde ich mir eine mit runden Gläsern kaufen. Das ist doch witzig. Dann sehe ich aus wie Harry Potter.“ Quelle: Volkmar Maloszyk
Leon Lehmann (11), aus Ziesar: „Aus meiner Klasse bin ich der einzige Brillenträger, der heute dabei war. Die Sehstärkenkontrolle kenne ich schon vom Optiker. Diesmal haben sich meine Werte nicht verändert. Trotzdem hätte ich gerne ein neues Modell.“ Umfrage: Kerstin Voy Quelle: Volkmar Maloszyk
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