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Ein Dank an Floriansjünger und Retter

Stadt würdigt Rettungskräfte Ein Dank an Floriansjünger und Retter

Der Beigeordnete Michael Brandt hat kurz vor dem Jahreswechsel im Namen der Stadt Brandenburg den Rettungskräften für ihr Engagement im abgelaufenen Jahr gedankt. Bei der Berufsfeuerwehr stehen 1600 Einsätze zu Buche und 1300 Ausfahrten bei den Rettungsdiensten.

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Der Beigeordnete Michael Brandt besuchte die Leitstelle.

Quelle: Jürgen Krumnow

Brandenburg/H. Wenige Stunden vor dem Jahreswechsel hat der Beigeordnete Michael Brandt (CDU) im Namen der Stadt den Frauen und Männern der Rettungsdienste für ihr Engagement im abgelaufenen Jahr gedankt.

Beim traditionellen Silvester-Besuch der Rettungswache in der Fontanestraße richtete sich sein Dankeschön an die Feuerwehr, das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter, die Flieger, Ärzte und Schwestern, die den Menschen in ihrer Not beistehen, aber auch an deren Familien für ihr Verständnis. „Sie alle haben sich als großes Team rund um die Uhr für die Rettung von Menschen in bedrohlichen Situationen und zur Abwehr von Gefahren eingesetzt“, so Brandt.

Feuerwehr rückte im vorigen Jahr 1600-mal aus

Gegenüber der MAZ nannte der Leiter der Brandenburger Feuerwehr, Detlef Wolf, einige beeindruckende Zahlen des Einsatzgeschehens in den vergangenen zwölf Monaten. So ist die Feuerwehr in diesem Zeitraum 1600-mal zu den verschiedensten Notfällen wie Bränden, Verkehrsunfällen oder anderen Ereignissen zu Hilfeleistungen ausgerückt. Mit 1300 Ausfahrten haben die Frauen und Männer der Rettungsdienste ihren Beitrag als Retter von Menschen jeden Alters geleistet. In das Ensemble der Helfer in besonders schwierigen Situationen reihen sich die Besatzungen des Rettungshubschraubers „Christoph 35“ mit nahezu 1400 Einsätzen ein, die nicht selten nur unter komplizierten Bedingungen zu realisieren sind.

In der Leitstelle der Feuerwache arbeiten derzeit 28 Frauen und Männer im 12-Stunden-Takt, 66 Feuerwehrleute im 24-Stunden-Dienst und elf Führungskräfte. Von der Rettungsstelle wurden neben den für die Stadt eingeleiteten Rettungsmaßnahmen noch 65 000 Einsätze über die Grenzen Brandenburgs hinaus ausgelöst.

Mit dem Blick auf das Jahr 2016 und Klarheit über zu erwartende erste Entscheidungen zu der von der Landesregierung geplanten Kreisgebietsreform sagte der Beigeordnete, dass dabei auch die Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Rettungswesens auf den Prüfstein gestellt werde. Für den Rettungsdienst sei das eine existenzielle Frage. „Aber wir wollen, dass alles so bleibt und was gut ist übernehmen. Das wird viel Kraft binden, aber wir werden die großen und vorbildlichen Dinge zum Maßstab für die Perspektive machen“, sagte Brandt.

Rettungswesen der Stadt stehen 80 Fahrzeuge zur Verfügung

Neben der modernen Wache in der Fontanestraße stehen dem Rettungswesen der Stadt Brandenburg 80 Rettungswagen, Löschfahrzeuge und Gerätewagen für technische Hilfeleistungen zur Verfügung. Teuerstes Gerät ist die Drehleiter im Wert von 500 000 Euro mit einer Arbeitshöhe von 25 Metern. Der Berufsfeuerwehr stehen nach Bedarf die freiwilligen Feuerwehren in Brandenburg und den acht Ortsteilen zur Seite.

Ab 2015 ist der Analogfunk abgelöst und mit Verspätung durch den Digitalfunk ersetzt worden. Er ermöglicht eine bessere und vor allem störungsfreie Verständigung. Im Land Brandenburg sind 4000 Fahrzeuge damit ausgerüstet, überdies gibt es über 8000 Handfunkgeräte.

Von Jürgen Krumnow

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