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Ein Fest für alle Sinne

Weihnachtsmärkte in Lühnsdorf, Borkheide und Wiesenburg Ein Fest für alle Sinne

Gleich drei Weihnachtsmärkte wurden den Menschen am Wochenende im Hohen Fläming geboten. Derweil die Märkte in Lühnsdorf und Borkheide sehr gut besucht waren, hätte man sich in Wiesenburg mehr Publikum gewünscht

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Weihnachtsmarkt in Borkheide.

Quelle: Johanna Uminski

Mittelmark. Der Weihnachtsmarkt rund um das Landhaus „Alte Schmiede“ in Lühnsdorf ist inzwischen mehr als ein Geheimtipp. Jörg Thiemann aus Wiesenburg kommt mit seiner Frau schon seit einigen Jahren hierher. „Es ist toll, aber von Jahr zu Jahr wird es voller“, sagt er. Tatsächlich: Schon zu Beginn um 14 Uhr am Samstag ist der Parkplatz voll besetzt, die Fahrzeuge aus Halle, Leipzig, Potsdam und Berlin säumen die Dorfstraße.

Reges Treiben in Lühnsdorf

Auf dem Hof der „Alten Schmiede“ herrscht reges Markttreiben. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Kunsthandwerk. Marion Mentel aus Borne bietet Gefilztes an, die Wiesenburgerin Frieda Knie präsentiert Kunstgrafik und die Bad Belzigerin Brigitte Heßler ihre kleinen Skulpturen. Daneben gibt es Sitzkissen aus Schafswolle, mundgeblasenes Glas, Kerzen. Ein Korbmacher zeigt sein Können und ein Töpfer aus dem benachbarten Pülzig in Sachsen-Anhalt überzeugt mit Keramik.

Dass es Käse aus Töplitz, Marmeladen und Soßen aus Schwabeck, frisches Brot, Biowein und Honig aus der Region gibt, mag bei dem etwas anderen Weihnachtsmarkt nicht verwundern. In den Räumlichkeiten der Scheune und der Veranstaltungssäle kann man basteln und schmausen und der Musik von „DonnaLiedchen“ lauschen. Das Frauen-Vokal-Ensemble ist durchgehend in Bewegung und trägt an unterschiedlichen Plätzen seine Lieder vor. Dabei kommen sich die Damen nicht mit Jörg Merkel ins Gehege, der begleitet von Engel Paula Ekic am Eingang fleißig Drehorgel spielt und Geld für die SOS-Kinderdörfer sammelt.

Das Konzept hochwertiges Kunsthandwerk anzubieten, dazu erlesene Speisen und Getränke aus der Region scheint aufzugehen, wird angenommen. „Es wohl das Schicksal, dass Sachen die gut sind, sich rumsprechen“, sagt Thiemann und will auch nächstes Jahr wieder kommen.

Premiere in Borkwalde

Im Borkheider Schwimmbad lodern die Flammen. Feuerwehr und Zuschauer schauen begeistert zu. Eine Premiere der Feuershow der „Fireflies“, dekorative Petroleumlampen und ein knusprig-glänzendes Ferkel über der heißen Glut. Zum Jubiläum lockte der 10. Borkheider Weihnachtsmarkt mit einer atemberaubenden Feuershow, etlichen verführerischen Leckereien, vielen selbst gebastelten Weihnachtsgeschenken und einem besonderen familiären Ambiente.

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Auch am dritten Adventswochenende luden wieder verschiedene Veranstalter im Hohen Fläming zum gemütlichen Beisammensein auf dem Weihnachtsmarkt ein. Gefeiert wurde unter anderem in Lühnsdorf, in Wiesenburg und in Borkheide.

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Etwa 850 Besucher fanden den Weg in das Waldbad, ließen sich von den Aufführungen der Borkheider Grundschüler, der Bläsergruppe aus Treuenbrietzen und Borkheide und der Borkwalder Waldtrommler auf Weihnachten einstimmen. Vor allem das familiäre und entspannte Ambiente schätzen die Besucher an dem Borkheider Weihnachtsmarkt. „Die Preise sind sehr angenehm, die Verkäufer freundlich und das Bühnenprogramm engagiert“, sagt Stephanie Zwicker aus Berlin, die mit ihrem achtjährigen Sohn Vincent die Atmosphäre genießt.

Das familiäre Umfeld begeistert auch Silke Schmiedel aus Zwickau, die mit ihrem Stand bereits zum zweiten Mal dabei ist. Von Anfang an mit von der Partie ist Kathrin Rütz, die an ihrem Stand gehäkelte Tiere und Mützen anbietet. Die Borkheiderin schätzt auch nach 10 Jahren noch die gemütliche Stimmung. „Der Weihnachtsmarkt wird immer perfekter.“

Verhaltener Zuspruch in Wiesenburg

Viele kulinarische Dinge gab es auf dem Wiesenburger Weihnachtsmarkt, darunter Räucherfisch, Kuchen und feine Teesorten. Auch die Freunde des Kunsthandwerks kamen nicht zu kurz, konnte man schöne Kerzenhalter aus Holz oder Gefilztes kaufen. Eine kleine Bastelecke gab es für Kinder und der Schulförderverein verkaufte Waffeln und Sterne und Weihnachtskarten. Es hätten mehr Besucher sein können, bedauerten die Veranstalter. I* der Kunsthalle gab es hingegen fast keine Plätze mehr zum Adventskonzert.

Von Andreas Koska, Johanna Uminski und Dirk Fröhlich

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