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Ein Fest in der Höhe

42 Meter hoher Turm in Götz Ein Fest in der Höhe

Manche schafften es nur bis zur halben Höhe und drehten beim Blick auf die Baumwipfel der Kiefern lieber wieder um. Am Sonntag haben die Götzer ihr Turmfest gefeiert. Traue ich mich nach oben oder doch lieber nicht, war dort eine häufig gestellte Frage. Doch auch auf dem Festplatz war genug zu erleben.

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Der Aussichtsturm in Götz ist 42 Meter hoch.

Quelle: christine Lummert

Götz. Auch bei der vierten Auflage ihres Turmfestes konnten sich die Götzer am Sonntag auf ihren guten Draht zum Wettergott verlassen. „Dabei hatten wir sicherheitshalber vorgesorgt“, erklärte Reth Kalsow, Bürgermeister der Gemeinde Groß Kreutz (Havel). „Die Kameraden der Feuerwehr aus Jeserig haben extra ein zusätzliches Zelt auf dem improvisierten Festplatz am Turm aufgebaut, so dass alle bei Regen einigermaßen trocken geblieben wären“, berichtete er.

Am Wetter lag es nicht, dass am Fuße des insgesamt 42 Meter hohen Aussichtsturmes trotzdem einige zittrig nach oben schauten. Die Frage, die manche bibbern ließ, hieß: Traue ich mich nach oben oder doch lieber nicht? Manche schafften es nur bis zur halben Höhe und drehten beim Blick auf die Baumwipfel der Kiefern lieber wieder um. Doch auch auf dem Festplatz war genug zu erleben. Vor allem Kinder konnten mit Hopseburg und Spielen, die von der Götzer Kita und dem Angelverein organisiert wurden, einiges erleben. Sonst ging es gemütlich zu. Alle Vereine des Ortes, von den Petrijüngern über die Schützen bis zur Feuerwehr, kümmerten sich mit Wildgulasch, Bratwurst und Kuchen um das Wohl der Gäste.

27 Meter hohe Aussichtsplattform

Die meisten der vielen hundert Besucher wagten aber den Aufstieg zur 27 Meter hoch gelegenen Aussichtsplattform. Trotz der Sonnenstrahlen über dem Götzer Berg war es in der Distanz doch etwas diesig und die Weitsicht eingeschränkt. Dennoch holten viele ihre Ferngläser hervor und spähten eben auf die nahe gelegene Havel, auf der sich noch einige Freizeitkäpitäne tummelten.

„Bei schönem Wetter kann man aber bis nach Berlin sehen“, so Mike Jordan. Ganz sportlich mit Fahrrädern legten er und Frau Sylke die Strecke aus Schenkenberg bis nach Götz zurück. „Dann sind wir aber auf den extra eingerichteten Busshuttle umgestiegen, der bis kurz vor den Festplatz am Turm fährt“, erklärte Sylke Jordan. Dieser Service wurde vor allem von Älteren und Familien mit Kleinkindern gern genutzt. Bürgermeister Kalsow zeigte sich zufrieden mit dem Zuspruch zum vierten Fest. Aber auch sonst habe sich der 2012 eröffnete Aussichtsturm inzwischen als beliebtes Ausflugsziel etabliert, zu dem an schönen Tagen bis 200 Besucher strömen. Zumal eine Tafel am Fuße über die mehr als hundert Jahre zurückreichende Geschichte der Türme auf dem Götzer Berg informiert.

Von Christine Lummert

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