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Potsdam-Mittelmark Ein Mann vom Fach
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00:34 22.07.2015
Im Bürgerhaus auf dem Bad Belziger Marktplatz berät Klaus Brockmann regelmäßig Mieter, Hausbesitzer und solche, die es werden wollen. Quelle: Uwe Klemens
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Neuendorf

Derzeitige und künftige Hausbesitzer und Mieter dürfen sich freuen. Der vor wenigen Monaten freigewordene Stuhl des Energieberaters der Verbraucherzentrale ist neu besetzt. Platz genommen hat darauf nun der Neuendorfer Klaus Brockmann, der seit dem Ende der 90er Jahre freiberuflich im Bereich der Gebäudeenergieberatung- und des -managements, der Umwelttechnik und der Umweltbildung aktiv ist und seit 2002 ein eigenes Ingenieurbüro betreibt.

Brockmann bringt Erfahrung mit

Interessiert an Themen dieser Art ist der gebürtige Berliner seit dem Beginn seines Berufslebens. Nach dem Abitur absolvierte er an der Freien Universität (FU) im damaligen Westberlin ein Physikstudium und wechselte danach an die Technische Universität (TU), an der er sein Ingenieurstudium im Bereich Umwelttechnik absolvierte und im Anschluss eine Assistenzstelle übernahm. Als Projektingenieur in einem namhaften Industrieunternehmen und in verschiedenen Ingenieurbüros verdiente er sich die ersten beruflichen Sporen im Praxistest. „Diese Zeit möchte ich nicht missen“, sagt Brockmann. „Zehn Jahre Berufserfahrung sollte man schon haben, bevor man überhaupt daran denken kann, sich selbstständig zu machen.“

Als die beiden Kinder erwachsen und aus dem Haus waren, zog es Klaus Brockmann und seine Frau ins Ländliche. In Neuendorf bei Brück wurden sie auf der Suche nach einem neuen Zuhause fündig und erwarben die beiden Gebäude auf dem Gelände der ehemaligen Schmiede. Da das „neue“ Domizil in Wirklichkeit alles andere als neu war, ergab sich für Klaus Brockmann zugleich ein neues Betätigungsfeld in eigener Sache. Denn Bausünden, wie sie ihm in seiner täglichen Arbeit immer wider begegnen, sollte es hier natürlich nicht geben.

Auch Ausbilder und Prüfer

„Vierzig bis 50 Prozent aller Beratungsfälle haben Gebäudeschäden als Ursache“, weiß der 63-jährige aus langjähriger Erfahrung. „Gerade bei der Sanierung alter Gebäude wird oft nur die Hülle schick lackiert, aber die Fehler dahinter nicht behoben. Erfolgreich sein kann eine Sanierung nur mit einem schlüssigen Gesamtkonzept. Am besten gelangt man dorthin mit einem neutralen Gutachter, der alle Planungen und Arbeiten unabhängig beurteilt.“ Dass beauftragte Firmen für ihre eigenen Leistung ein Gutachten erstellen, sei deshalb wenig sinnvoll, lautet Brockmanns Urteil. „Denn schwarze Schafe, die dabei nur die Dollarzeichen in den Augen haben, gibt es leider zu viele.“

Über das Angebot der Verbraucherzentrale, für die Bereiche Bad Belzig und Beelitz als Energieberater tätig zu werden, hat sich Klaus Brockmann schon deshalb riesig gefreut. „Wir als Berater hätten nichts davon, wenn wir Ratsuchende in einer vorbestimmten Weise beraten würden. Die Verbraucherzentrale ist eine ideale Möglichkeit, sich wirklich unabhängig beraten zu lassen.“

„Der reale Beratungsbedarf ist von Jahreszeit zu Jahreszeit sehr unterschiedlich“, sagt der Berater, der für die Potsdamer Handwerkskammer seit mehr als zehn Jahren als Ausbilder und Prüfer aktiv ist. „Im Winter sind Bauschäden und Schimmelbildung für ratsuchende Bauherren die wichtigsten Themen, im Frühjahr ist es oft die Suche nach einem Sanierungskonzept und Fördermöglichkeiten, da dann die meisten Häuser gekauft werden.“ Kommt es dabei zu Streitigkeiten, übernimmt der Energieberater die Funktion des Vermittlers zwischen den Parteien.

Ausgleich zu seinem beruflichen Alltag findet Klaus Brockmann bei seinen Fahrten mit dem Wohnmobil und beim Zusammensein mit der Familie, zu der mittlerweile vier Enkel gehören. Die Bücher in seinem Regal und die gute alte Trompete kommen nur selten zu ihrem Recht.

Von Uwe Klemens

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