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Ein Ort für den Freizeitsport

Michendorf Ein Ort für den Freizeitsport

Die Gemeinde Michendorf will auf einem kommunalen Gelände am Ortsrand von Wilhelmshorst eine Sport- und Freizeitstätte schaffen. Ein erstes Konzept dafür sieht vor, eine Skateranlage, einen Beachvolleyballplatz sowie einen Bolzplatz für Fußballer zu schaffen, der zugleich auch von Basketballern genutzt werden kann.

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Auf dem Gelände am Ortsrand von Wilhelmshorst könnten in Zukunft auch Skater ihren Spaß haben.

Quelle: dpa

Michendorf. In der Gemeinde Michendorf werden die Weichen gestellt, um auf dem Areal „An der Umgehungsbahn“ zwischen Wilhelmshorst und Langerwisch einen Platz für Freizeitsportler zu schaffen. Der Bauausschuss hat jedenfalls am Donnerstagabend dafür gestimmt, das dafür notwendige Bebauungsplanverfahren in Gang zu setzen. Grundlage ist ein erstes Konzept, das ein Planer erarbeitet hat, der im Auftrag der Gemeinde untersuchen sollte, was auf dem kommunalen Areal möglich wäre.

Das Konzept sieht vor, einen Bolzplatz für Fußballer anzulegen, der auch für Freunde des Basketballs nutzbar ist. Entstehen könnte außerdem ein Beachvolleyballplatz und ein Spielplatz. An der Außengrenze der Fläche schlägt der Planer den Bau einer Skateranlage vor. Die Skater würden dann in gebührender Entfernung von den nächsten Wohnhäusern über die Halfpipes rollen. Die Wohnhäuser sollen zusätzlich durch einen Baumgürtel und einen begrünten Wall optisch und akustisch von der Sport- und Freizeitstätte abgeschirmt werden.

Eine Kostenberechnung gibt es noch nicht. „Wir sind noch im Frühstadium. Über die Details der Planung wird später noch zu beraten sein“, sagte Bauausschussvorsitzender Andreas Henning (CDU).

Zu klären ist zum Beispiel die Frage, welcher Belag für das Kombi-Spielfeld am günstigsten ist, ob Papierkörbe und eine Toilette nötig sind, damit die Gegend sauber bleibt, und ob ein Beachvolleyballplatz wirklich gebraucht wird. Der Bauausschuss-Chef ist davon überzeugt: „Beachvolleyball ist brandaktuell.“ Für ihn bildet das Konzept alles ab, „von dem man denkt, dass dafür der Bedarf da ist“. Der Wilhelmshorster Ortsvorsteher Gerd Sommerlatte (FBL/UWG) begrüßt den Plan. „Intensiv wird sich der Ortsbeirat aber erst am 29. Mai damit befassen“, sagte er. Das jetzt vorgelegte Konzept für die Freizeitsportanlage am Ortsrand von Wilhelmshorst geht auf einen Beschluss der Gemeindevertreter zurück, den sie im März 2015 fassten. Damals entschieden sie mehrheitlich, die Michendorfer Sportanlage Hellerfichten zur zentralen Sportstätte der Gemeinde auszubauen, was derzeit geschieht. Bei den Wilhelmshorster Sportfreunden hatte der damalige Beschluss für Enttäuschung gesorgt. Sie hatten lange um eine eigene wettkampftaugliche Sportstätte auf dem besagten Areal An der Umgehungsbahn gekämpft. Die Gemeindevertreter entschieden sich für Hellerfichten, beschlossen aber zugleich, die Möglichkeiten für eine Freizeitsportanlage auf dem Areal am Wilhelmshorster Ortsrand auszuloten.

Wenn alles glatt läuft, könnte laut Bauamtsleiter Christopher Gerhardt das nötige B-Planverfahren für dieses Gelände im nächsten Jahr zum Abschluss gebracht werden. Die Investitionsentscheidung zur Finanzierung der neuen Sport- und Freizeitstätte wäre dann in der Debatte für die Haushalt der Jahre 2019 und 2020 zu treffen.

Von Jens Steglich

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