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Ein Seil bis zum Himmel

Niemegk: Gemeinschaftswerk beim kirchlichen Sommerfest Ein Seil bis zum Himmel

Besser denn je ist das Sommerfest der Evangelischen Gemeinde in Niemegk gelungen. Das gemeinsame Stricken stand für die Teilnehmer des Festes am vergangenen Wochenende im Vordergrund. Drei Dutzend von ihnen zauberten in mühevoller Kleinarbeit ein 112 Meter langes Seil.

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Interaktion beim kirchlichen Sommerfest: gemeinsames Stricken.

Quelle: Daniel Geissler

Niemegk. Ein Seil bis fast zum Himmel hinauf ist es geworden. Knapp dreimal so lang wie eigentlich erhofft. Es reichte also nicht nur - wie ursprünglich gewünscht - bis zum 45 Meter hohen Dach des Turmes der Johanniskirche, von wo es Sascha Römer und Andreas Wittstock bis zum Boden herunter ließen. Sondern mit 112 Metern Länge konnte es danach sogar um das ganze Gotteshaus gebunden werden. Besser denn je ist es also Daniel Geißler beim Sommerfest der Evangelischen Gemeinde gelungen zu vermitteln, wie Christus die Leben der Menschen miteinander verbindet und verstrickt.

Stricken war schließlich die alle Teilnehmer verbindende Interaktion beim Sommerfest der Evangelischen Gemeinde Niemegk am vergangenen Wochenende gewesen. Binnen zwei Stunden ist reichlich Wolle, die zum Teil gespendet worden war, verbraucht worden, berichtet der Pfarrer. „Sowohl ältere Herren als auch junge Mädchen scheinen kurzfristig ihre Leidenschaft für die Nadelarbeit entdeckt zu haben“, freute sich der Geistlich über das generationsübergreifende Interesse. Besonders bemerkenswert: Die ehemalige Konfirmandin Doro Müller hat gleich ein halbes Knäuel verstrickt, so der Daniel Geißler. Per Hand und jeweils mit der Vier-Fingern-Technik wurde das gemeinsame Werk, das ihm dann als Anschauungsobjekt diente, fertig gestellt.

Ungeachtet des Regens ließen es sich die fast drei Dutzend Teilnehmer des finalen Gottesdienstes nicht nehmen, das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit in Augenschein zu nehmen. Begleitet vom Gesang und Gitarrenspiel ist das Seil schließlich symbolisch als „Band der Liebe“, das Himmel und Erde verbindet, vorgestellt worden.

 

Von René Gaffron

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