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Ein neuer Hort am Rathausmarkt

Kleinmachnow Ein neuer Hort am Rathausmarkt

Wie der neue Hort im Adolf-Grimme-Ring aussehen soll, ist jetzt bekannt geworden. Der Neubau ist dringend notwendig, weil der bisherige Hort aus allen Nähten platzt. Der Entwurf stammt von den Siegern eines Wettbewerbs, der jetzt ausgewertet worden ist. Der Jugendclub „Carat“ bekommt damit neue Nachbarn.

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So soll der neue Kleinmachnower Hort aussehen.

Quelle: KIS Architektur, Hamburg, gemeinsam mit Rabe Landschaften, Hamburg

Kleinmachnow. Der Wettbewerb zum Hortneubau auf dem Grundstück des Kleinmachnower Jugendclubs „Carat“ im Adolf-Grimme-Ring ist abgeschlossen. Über die Ergebnisse informierte jetzt die Gemeindeverwaltung. Am 10. Januar hatte die Jurysitzung stattgefunden. Das Preisgericht bestand aus den drei Fachpreisrichtern Arthur Nummrich (Architekt und Vorsitzender), Petra Kahlfeldt (Architektin) und Carlo Wolfgang Becker (Landschaftsarchitekt) sowie den zwei Sachpreisrichtern Michael Grubert (SPD, Kleinmachnower Bürgermeister) und Susanne Feser (Leiterin des Kita-Verbunds).

Nach einer intensiven fachlichen Diskussion und Begehung des Standorts seien schließlich die Preise vergeben worden. Sieger sind die Büros KIS Architektur aus Hamburg, gemeinsam mit Rabe Landschaften, Hamburg; der zweite Preis ging an das Berliner Büro „Frölichschreiber“, der dritte an die „kleyer.koblitz.letzel.freivogel.architekten“, Berlin, gemeinsam mit „Kuula“ Landschaftsarchitekten aus Berlin.

Der Neubau eines Hortes in Kleinmachnow ist notwendig, weil aufgrund der gestiegenen Schülerzahlen die Betreuungskapazitäten im Hort „Am Hochwald“ nicht mehr ausreichen. Da eine ministerielle Betriebserlaubnis dort nur die Betreuung von 161 Kindern genehmigt, war bereits für das zweite Schuljahr eine Ausnahmegenehmigung für 187 Schüler in dem Gebäude beantragt worden. Diese war aber zeitlich bis Ende 2017 befristet und mit der Auflage verbunden, dass eine Lösung gefunden werden muss.Ausgehend von den zukünftigen Belegungszahlen und nach intensiven Standortvoruntersuchungen sei deshalb beschlossen worden, den Raumbedarf durch die Errichtung eines Neubaus auf dem Grundstück des Jugendclubs in unmittelbarer Nähe des Bestandshortes zu decken und für den Neubau sowie die Gestaltung der Freiflächen einen Realisierungswettbewerb auszuschreiben.

Ziel ist es laut Verwaltung, „den Hortstandort so zu entwickeln, dass dieser nicht nur einen zeitgemäßen Betrieb erlaubt, sondern den gestiegenen qualitativen Anforderungen eines modernen Hortbetriebs gerecht wird und gleichzeitig zur weiteren städtebaulichen Aufwertung des Gebiets beiträgt“.

Der Anspruch der Wettbewerbsaufgabe bestand darin, „einen Entwurf von hoher Gestalt- und Funktionsqualität zu erarbeiten, der dem prominenten Standort gerecht wird und eine zeitgemäße städtebauliche Antwort auf die umgebende Bestandsbebauung gibt.“ Hintergrund ist die Nähe zum Rathausmarkt – dem städtebaulichen Zentrum der Gemeinde. Die Kosten werden auf rund eine Million Euro geschätzt.

Alle Ergebnisse des Wettbewerbs werden laut Verwaltung für 14 Tage im Rathaus öffentlich ausgestellt. Die Eröffnung der Ausstellung erfolgt am 22. Januar um 17 Uhr.

Von MAZ online

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