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Einheitsdenkmal ist begehrt

Brück Einheitsdenkmal ist begehrt

Das von Hobbyschnitzer Hermann Strübing geschaffene Denkmal zur deutschen Einheit soll seinen Platz vor der Amtsverwaltung Brück finden. Die Aufstellung bis 3. Oktober ist angestrebt. Doch braucht es dafür Genehmigungen. Schnelle Entscheidungen sind wohl gefragt, denn die Kommune ist dem Vernehmen nach nicht der einzige Bewerber für das Holzkunstwerk.

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Hermann Strübing bei der Arbeit am Denkmal zur deutschen Einheit.

Quelle: Johanna Uminski

Brück. Das Denkmal, das Hermann Strübing 2016 zur deutschen Einheit geschnitzt hat, könnte seinen Platz vor der Amtsverwaltung in Brück finden. „Wir haben ihm unser Interesse bekundet“, sagte Amtsdirektor Marko Köhler in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung.

In die Gespräche eingebunden ist Bürgermeister Matthias Schimanowski (Pro Brück). Eine rasche Entscheidung scheint nötig. Denn es soll neben der Stadt Brück weitere Interessenten geben, darunter die Friedrich-Ebert-Stiftung. Allerdings ist für das Aufstellen in Brück wohl ein Bauantrag inklusive statischer Berechnungen notwendig. Damit könnte der Plan der Verwaltung, das Werk bis zum 3. Oktober dieses Jahres zu errichten und am Feiertag zu enthüllen, ins Wanken geraten. Denn die Genehmigung dürfte einige Wochen in Anspruch nehmen.

Der Text ist in den Stamm eingearbeitet

Der Text ist in den Stamm eingearbeitet.

Quelle: Johanna Uminski

Der etwa fünf Meter große Einheitsbaum, den Strübung (81) aus Eigeninitiative angefertigt hat, findet schon jetzt allgemeine Anerkennung. „Es ist eine gelungene Arbeit“, sagt der Abgeordnete Lothar Koch (SPD), der das Werk im Garten des Hobby-Künstlers besichtigte. Der Ex-Landrat hat selbst reichlich Erfahrungen in der Schnitzkunst

Er schlug eine Spendensammlung vor, um die Kosten der Aufstellung abzufedern. „Aus Gesprächen weiß ich, dass einige Unternehmer bereit wäre sich daran zu beteiligen“, betonte Lothar Koch und erhielt von Marko Köhler Zustimmung. „Ich weiß von einem Unternehmer der die Bauantragskosten übernehmen will“, so der Verwaltungschef.

Köhler kann sich eine Einfassung um das Denkmal vorstellen. Darauf sollten die Wappen und Logos der sechs zum Amt Brück gehörenden Gemeinden angebracht werden. „Der Platz vor dem Amtshaus ist optimal“, findet Matthias Schimanowski. Dann stünde das Einheitsdenkmal am Radweg der deutschen Einheit, unterstrich der Bürgermeister. Dessen Route ist hierzulande mit der R 1-Trasse von Raben über Bad Belzig nach Borkheide identisch.

Von Andreas Koska

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