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Einsatzübung zeigt Schwachstelle auf

Brück Einsatzübung zeigt Schwachstelle auf

Gut, dass es nur eine Übung war: Der Einsatztest aller Feuerwehren des Amtes Brück hat am Donnerstagabend im Gewerbegebiet eine gefährliche Schwachstelle aufgedeckt. Denn zunächst blieb der ausgelöste Brandalarm im Übertragungsnetz hängen. Amtsbrandmeister Uwe Paul will das nun auswerten.

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Brücker Feuerwehren rücken regelmäßig auch zu Übungen aus. Jetzt ging es ins Gewerbegebiet. Mit dabei auch die Ortswehr Cammer mit Hendrik Schwarz (li), Yvonne Dingelstaedt und Michael Goede.

Quelle: Privat

Brück. Im Ernstfall hätte das dramatische Folgen haben können: Der am Donnerstagabend um 16.58 Uhr zu Trainingszwecken im Brücker Gewerbegebiet ausgelöste Brandalarm blieb auf dem Übertragungsweg hängen. Er erreichte zunächst nicht die zentrale Rettungsleiststelle in Brandenburg an der Havel. Das bestätigt der Brücker Amtsbrandmeister, Uwe Paul, am Freitag gegenüber der MAZ. Nach 20 Minuten vergeblichen Wartens hatte er die Alarmierung zur Übung per Telefon erneut gestartet.

Großaufgebot auf Firmengelände

Dann lief alles wie am Schnürchen. Ein Großaufgebot fast aller Feuerwehren des Amtsgebietes ist auf das Gelände der Hartmann AG angerückt. Dort war ein Brandeinsatz simuliert worden. „Das erste Fahrzeug war nach acht Minuten vor Ort. Das ist ein guter Wert“, sagt Amtsbrandmeister Paul. Insgesamt waren 43 Leute mit zwölf Fahrzeugen angerückt. Sie trainierten das Zusammenspiel mit den Notfallstrukturen im Betriebsgelände und den Brandschutzbeauftragten der Firma. Sie hatten nach der Alarmierung alle Beschäftigten zu Sammelplätzen dirigiert und Werkstore für die Feuerwehren frei gehalten. „Das hat alles gut geklappt“, bestätigt Uwe Paul.

Gutes Zusammenspiel mit Brandschutzhelfern

Warum jedoch der erste Alarm auf dem Weg vom Betriebsgelände über die Betreiberfirma der Alarmanlage zur Rettungsleitstelle hängen blieb, „muss jetzt noch ausgewertet werden“, sagt der Amtsbrandmeister. Die Einsatzkräfte waren alle in der gebotenen Zeit vor Ort. „Nur Golzow konnte nicht ausrücken. Dort gab es einen Defekt“, erklärt Uwe Paul gegenüber der MAZ. Der Feuerwehrchef ruft jährlich einmal zu einer solchen Großübung. „Zudem gibt es zwischendurch mehrere kleinere“, erklärt der Brücker Amtsbrandmeister. Im Ernstfall würden bei Alarmierungen im Brück-Linther Gewerbegebiet über die automatisch ausgelöste Ausrückeordnung auch Kräfte der Feuerwehr Treuenbrietzen herangezogen werden. „Darauf haben wir bei der Übung nun aber verzichtet“, erklärt Uwe Paul.

Von Thomas Wachs

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