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Potsdam-Mittelmark Elternprotest formiert sich in Bad Belzig
Lokales Potsdam-Mittelmark Elternprotest formiert sich in Bad Belzig
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09:27 26.08.2016
Yvonne Rüdiger, Vorsitzender der Schulkonferenz, berichtet vom Elternprotest, der sich wegen der sich abzeichnenden Personalentscheidung am Fläming-Gymnasium formiert. Quelle: René Gaffron
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Bad Belzig

Wenn in zehn Tagen das neue Schuljahr startet, ist Bernd Hering weiterhin der kommissarische Schulleiter im Fläming-Gymnasium. Denn die Besetzung des seit dem Tod von Cordula Fehse-Wägner im April 2015 vakanten Postens lässt noch auf sich warten. Auf die nach MAZ-Informationen zweite Ausschreibung gibt es zwar immerhin zwei Bewerbungen. Doch die Empfehlungen der Beteiligten fallen unterschiedlich aus.

Das staatliche Schulamt favorisiert dem Vernehmen nach Kathrin Wiencek als Chefin. Die 53-Jährige aus Elsholz ist bislang am Helmholtz-Gymnasium Potsdam tätig.

Kein Kommentar von der Schulamtsleiterin

Solange das Verfahren der Behörde nicht abgeschlossen ist, will sich deren Leiterin nicht dazu äußern. „Die Bewerber stellen sich nach Feststellung der Erfüllung der in der Ausschreibung benannten Voraussetzungen einem Auswahlverfahren, das die zuständige Schulaufsicht im Auftrag der Leiterin des Staatlichen Schulamtes unter Beteiligung der personalrechtlichen Gremien in einem angemessenem Zeitraum durchführen“, lautet die Stellungnahme von Kerstin Niendorf auf alle Fragen zu der Personalie.

Doch längst hat sich in Bad Belzig und Umgebung herumgesprochen, dass nach amtlicher Einschätzung der vor Ort favorisierte Kandidat nicht zum Zuge kommen soll. Also formiert sich bereits der Protest der Eltern.

Sebastian Möller hat Vision dargelegt

Sie wollen, dass Sebastian Möller, in Zukunft die Geschicke an der größten Bildungsstätte im Hohen Fläming leitet. Der 36-Jährige stammt aus Treuenbrietzen, lehrt seit vier Jahren am Fläming-Gymnasium und gehört seit anderthalb Jahren zur erweiterten Schulleitung. „Er hat sich nicht nur in dieser Zeit schon bewährt, sondern eine Vision für die Entwicklung der Schule dargelegt“, sagt Yvonne Rüdiger. Wie die Vorsitzende der Schulkonferenz berichtet, habe die Mitbewerberin bei ihrer Vorstellung angekündigt, erst einmal in die Bestandsaufnahme gehen wollen. „So geht ein weiteres Jahr verloren“, zeigt sich die Mutter einer Siebentklässlerin besorgt, zumal die Gegenkandidatin auch noch als Vorsitzende des märkischen Philologenverbandes extern engagiert sei. Mithin bestünde mit dem jüngeren Kollegen eine langfristige Perspektive.

Schlichtungsversuch nach den Sommerferien

Ihm sollte auf jeden Fall die Chance gegeben werden“, heißt es in einem Elternbrief an die MAZ. Darin wird ferner darauf verwiesen, dass Schüler und Lehrer ebenfalls Sebastian Möller ihr Vertrauen ausgesprochen hätten. Doch die Pädagogen halten sich nachvollziehbar zurück. „Zum laufenden Verfahren kann ich keine Stellungnahme abgeben“, sagt Bernd Hering. Er hat, wie es heißt, selbst keine Ambitionen auf den Chefposten, den er jetzt seit 15 Monaten bekleidet, gehabt. Doch wünscht sich der Fachlehrer für Geografie und Sport eine zeitnahe Entscheidung, damit die mit der offenen Stellenfrage einher gehenden Belastungen bald ad acta gelegt werden können.

Wahrscheinlich ist, dass es nach den Sommerferien nochmals einen Vermittlungsversuch geben wird. Führt er nicht zum Erfolg, soll das von Günter Baaske (SPD) geleitete Bildungsministerium das letzte Wort haben.

Von René Gaffron

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