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Potsdam-Mittelmark Erasmus bringt Finnen und Spanier ins Dorf
Lokales Potsdam-Mittelmark Erasmus bringt Finnen und Spanier ins Dorf
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00:19 08.10.2017
Henrik Berlin aus der 6. Klasse bringt das Schild an, das fortan auf die Teilnahme am Erasmus-Projekt hinweist. Quelle: Christiane Sommer
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Dippmannsdorf

Die Kleine Grundschule Dippmannsdorf ist zu Beginn des Schuljahres mit je einer Grundschule in Finnland, Italien und Spanien in das Erasmus-Projekt „Working Together“ gestartet. Mehr noch: Die hiesige Mini-Schule mit ihren 104 Schülern ist zur koordinierenden Einrichtung und Englischlehrerin Miriam Schwarz zur Projektleiterin berufen worden.

Als erstes sichtbares Zeichen der Erasmus-Teilnahme haben Schüler der 6. Klasse am Mittwoch ein entsprechendes Hinweisschild am Schulhaus befestigt. Für die Mädchen und Jungen, die auf dem Weg in den Klassenraum täglich daran vorbeigehen, könnte es ein zusätzlicher Ansporn werden. Schließlich ist Englisch die gemeinsame Projektsprache und leistungsstarke Schüler erhalten in den kommenden zwei Schuljahren Gelegenheit, die Mädchen und Jungen in Finnland, Italien und Spanien zu besuchen.

Ende November werden die ersten Gäste erwartet

„Der Schwerpunkt des Projekts besteht in der Vermittlung von Medienkompetenz sowie von interkulturellen Kompetenzen“, erklärt Miriam Schwarz, die im dritten Schuljahr in Dippmannsdorf unterrichtet. Nachdem sich die Schule im Frühjahr um eine Teilnahme bewarb, traf Ende Juli die Nachricht ein, dass sie für das Projekt auserwählt wurde. „Die Sommerferien hatten gerade angefangen“, so Schwarz – weshalb die gute Nachricht auch erst nach dem Start in das neue Schuljahr verkündet werden konnte.

Schüler und Lehrer freuen sich auf den künftigen Austausch mit ihren Partnerschulen. Quelle: Christiane Sommer

Ende November werden an der Dippmannsdorfer Grundschule bereits Schüler und Lehrer aus den genannten drei Ländern begrüßt. In gemeinsamen Unterrichtsaktivitäten werden sie eine Woche lang Gelegenheit haben, nationale Bräuche und Traditionen kennen zu lernen. Die Lehrer sollen sich außerdem über moderne Unterrichtsmethoden in der Praxis austauschen können.

Über den Projektzeitraum von zwei Jahren werden die Schüler der teilnehmenden fünften und sechsten Klasse zudem Präsentationen mit Hilfe unterschiedlicher digitaler Mittel vorbereiten und durchführen. Die sprachlichen Fähigkeiten der Kinder sollen dadurch gezielt gefördert und entwickelt werden. „Unsere Schüler sind schon jetzt begeistert“, bemerkt Miriam Schwarz, die aktuell mit ihren Kollegen vor Ort die gemeinsame Schulwoche im November vorbereitet. Unter anderem sind zwei Exkursionstage vorgesehen.

Im kommenden Frühjahr geht’s nach Italien

Im April 2018 werden dann sieben Mädchen und Jungen aus der hiesigen sechsten Klasse in Begleitung ihrer Englischlehrer nach Italien reisen und eine Woche lang am Unterricht in der Partnergrundschule in Valdagno teilnehmen. Im Schuljahr darauf geht es für einen Teil der jetzigen 5. Klasse nach Finnland und Spanien, wo sie in den Grundschulen in Kirkkonummi und Madrid die Schulbank drücken werden.

„Die Entscheidung, wer jeweils mitfahren darf, wird nicht einfach“, schätzt Miriam Schwarz ein. Doch bevor es soweit ist, müssen erst einmal Gastfamilien gefunden werden, die den Projektteilnehmern im November ein Zuhause auf Zeit geben wollen.

Von Christiane Sommer

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