Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam-Mittelmark Ermittlungen nach Tod eines 3-Jährigen
Lokales Potsdam-Mittelmark Ermittlungen nach Tod eines 3-Jährigen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:55 16.09.2015
Herbeigerufene Rettungskräfte in Geltow. Quelle: Julian Stähle
Anzeige
Potsdam

Nach dem Tod eines Dreijährigen in einem Pool in Geltow, einem Ortsteil von Schwielowsee (Potsdam-Mittelmark), wird wegen Verletzung der Fürsorgepflicht ermittelt. Geprüft wird nach Angaben der Polizei in Potsdam vom Mittwoch aber noch, gegen wen sich die Ermittlungen richten.

Der Junge war am Dienstag in den Pool auf dem Grundstück seiner Großeltern gefallen. Ob sie oder die Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt haben und wie es zu dem Unfall gekommen ist, wird untersucht. Es handelt sich aber um kein Fremdverschulden.

Das Kind hatte zunächst noch gelebt, starb aber nach vergeblichen Wiederbelebungsversuchen im Krankenhaus.

Erinnerungen werden wach

Der fall des Dreijährigen weckt sofort Erinnerungen an einen ähnlichen fall im August 2014 in Potsdam. Damals war ein zweijähriger Junge in einen Teich gefallen. Eine Nachbarin hatte den Jungen im Wasser an der Nutheschlange entdeckt und ihn an Land gezogen – und ihn vor dem Tod bewahrt.

Der Kleine war vermutlich durch eine geöffnete Terrassentür unbeaufsichtigt ins Freie gelaufen und in den Teich gefallen.

Die Eltern hielten sich zum Unglückszeitpunkt in der Wohnung auf. Auch in diesem Fall wurde geprüft, ob gegen die Verletzung der Aufsichtspflicht verstoßen wurde.

Von MAZonline

Es ist eine tragische Nachricht am Dienstagabend: Ein drei Jahre alter Junge ist nach einem Sturz in einen Pool gestorben. Das Kind war nur wenige Minuten unbeaufsichtigt, als es auf dem Grundstück der Großeltern in Geltow (Potsdam-Mittelmark) ins Wasser fiel. Mutter und Notarzt versuchten noch vor Ort den Jungen wiederzubeleben.

16.09.2015
Potsdam-Mittelmark Fercher Erstaufnahme an der Schmerzgrenze - Für 160 Flüchtlinge bleiben nur Zeltplätze

Mit der überraschenden Ankunft von weiteren Asylbewerbern in der Erstaufnahme in Ferch müssen nun 160 Asylbewerber von insgesamt 300 in Zelten auf Pritschen schlafen. Der Sicherheitsdienst als Betreiber und Vertreter aus Werder und Schwielowsee sehen die absolute Schmerzgrenze erreicht. Dennoch ist nicht ausgeschlossen, dass weitere Flüchtlinge kommen.

18.09.2015

Im Gewerbegebiet Brück/Linthe könnten bald weitere Flüchtlinge und Asylbewerber Unterkunft finden. Der Spargelhof Jacobs aus Beelitz hat an der Autobahn 9 in Linthe Flächen erworben. Dort sollen ein Motel entstehen und Gewerbeansiedlungen stattfinden. Das Motel stellt bietet der Investor zunächst dem Landkreis an, um Flüchtlinge einzuquartieren.

18.09.2015
Anzeige