Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam-Mittelmark Erneut Schafe bei Belzig gerissen
Lokales Potsdam-Mittelmark Erneut Schafe bei Belzig gerissen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:06 14.09.2017
Mehr als 200 Wölfe sollen in Brandenburg leben.  Quelle: dpa
Werbig

 In der Nacht zu Mittwoch ereignete sich offenbar erneut ein Wolfsangriff nahe Belzig. Drei Schafe sollen auf einer Weide am Ortsrand von Werbig gerissen worden sein. Ihre Familie halte Mutterschafe und deren Nachzucht seit fast 20 Jahren, erklärte die Betroffene Jeanette Leisker. „Wir sind keine Wolfsgegner“, betonte sie. Die Schafe seien in den vergangenen Jahren fast das ganze Jahr auf der Weide gehalten worden, ohne dass es einen Wolfsangriff gegeben hatte.

Nun überlegt die Werbiger Familie, die Schafhaltung einzustellen. Mit ihrem kleinen Betrieb hatte sie zur Bereicherung des ländlichen Raumes beitragen wollen. Nun wollen sie „überlegen, ob Schafhaltung hier, auch mit empfohlenen Schutzmaßnahmen, überhaupt noch möglich ist“, erklärte Leisker. Die ursprünglich insgesamt zehn Mutter- und vier Jungschafe waren vorschriftsmäßig mit einem Zaun von 1,10 Metern Höhe und mit einer Spannung von 4000 Volt geschützt.

Dass es sich bei dem Vorfall um einen Wolfsangriff gehandelt haben muss, hat der Familie ein Wolfsbeauftragter bestätigt, der das „Rudel Görzke“ hinter den Rissen vermutet. Er habe einen Kehlbiss bei den Schafen festgestellt. Auch die arttypische Stellung der Zähne des Raubtiers würden für den Wolf sprechen.

Der Experte nahm zusätzlich Speichelproben, die genaue Erkenntnisse bringen sollen. Zuletzt waren Wölfe in Leibsch (Unterspreewald) für mehrere tote Kälber verantwortlich gemacht werden – eine verfrühte Fehlinterpretation, wie sich durch ein Gutachten der Landesumweltbehörde im Nachhinein herausstellte.

Von Victoria Barnack

Potsdam-Mittelmark Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ - Bliesendorf und Töplitz treten an

Unter den elf Dörfern Potsdam-Mittelmarks, die sich für dem 10. Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ beworben haben, sind auch die Werderaner Ortsteile Bliesendorf und Töplitz. Beide haben sich bei einer Ortsbegehung mittlerweile der Fachjury gestellt und ihre Stärken und Schwächen herausgearbeitet.

13.09.2017

Andreas Bruns hat eine Leidenschaft für sanierungsbedürftige Objekte. Sein jüngstes Projekt dürfen nun Touristen in Beschlag nehmen. Im alten Jagdhaus an der Hermannsmühle erinnert wieder Vieles an den einstigen Bauherrn aus England.

13.09.2017
Potsdam-Mittelmark Viele „Häuser der kleinen Forscher“ - Kitas und Schulen sind spitze!

In Teltow wurden am Mittwoch neun Kitas und eine Grundschule ausgezeichnet, die Forschen und Experimentieren in den Mittelpunkt stellen. Die „Häuser der kleinen Forscher“ garantieren damit, dass dort mathematisches Wissen gefördert wird. Viele spannende Experimente bestimmen den Alltag der Kinder.

13.09.2017