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Potsdam-Mittelmark Auferstehungskirche legt Grundstein
Lokales Potsdam-Mittelmark Auferstehungskirche legt Grundstein
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18:38 04.11.2016
Im neuen Gemeindehaus neben der historischen Dorfkirche hat die wachsende Auferstehungs-Kirchengemeinde Kleinmachnow mehr Platz für ihre Arbeit. Quelle: Architekturbüro
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Kleinmachnow

Mit Gottes Segen legt sein Bodenpersonal in Kleinmachnow an diesem Samstag auf dem Baufeld neben der alten Dorfkirche im Zehlendorfer Damm 211 den Grundstein für ein neues Gemeindehaus mit Kirchsaal. Die bisherige Begegnungsstätte im Jägerstieg ist für die evangelische Auferstehungs-Kirchengemeinde nach dem enormen Zuwachs an Gemeindemitgliedern längst zu klein geworden, um dort größere Veranstaltungen durchführen zu können. Fast dreizehn Jahre haben die Suche nach einem geeigneten Standort und die Diskussionen darum gedauert.

Den Neubau hat die Architektengemeinschaft Löffler/Kühn aus Berlin entworfen. Das Gebäude neben der historischen Dorfkirche soll auf dem Grundriss der früheren Stallungen des ehemaligen Gutshofes von Hake errichtet werden. Das Gemeindehaus wird mit seinen modernen und funktional ausgerichteten Räumen das Gesamtensemble mit spätmittelalterlicher Kirche und Altem Schulhaus harmonisch ergänzen, sagt die Kleinmachnower Kirchengemeinde.

Im Dreiklang sollen die Gebäude nach dem Umzug der Auferstehungsgemeinde das Zentrum der Kirchenarbeit bilden. Die Fertigstellung und der Einzug sind für das Frühjahr 2018 vorgesehen. „Unser Haus wird dann allen interessierten Besuchern unabhängig von ihrer Konfession offenstehen. An dieser guten Tradition wollen wir festhalten. Neu ist aber, dass alle Räume barrierefrei erreichbar sein werden. Darum sind Menschen mit Handicaps bei uns willkommen“, sagen die Vorsitzende des Gemeindekirchenrates, Cornelia Behm, und Pfarrerin Elke Rosenthal.

Auf dem Kirchengelände graben derzeit Archäologen nach der Vorgeschichte Kleinmachnows. „Die Zufallsfunde, die dort freigelegt wurden, beleuchten die Geschichte Kleinmachnows völlig neu“, hob CDU-Gemeindevertreter Wolfgang Nieter in der jüngsten Sitzung am Donnerstag die Bedeutung der Arbeiten hervor. Darum beschloss das Gemeindeparlament trotz kontroverser Diskussion, sich an den Kosten mit einem Zuschuss von rund 76 300 Euro für bereits erledigte sowie für weitere Arbeiten zu beteiligen.

Von Heinz Helwig

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