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Potsdam-Mittelmark Evangelische Kita in Lehnin möchte wachsen
Lokales Potsdam-Mittelmark Evangelische Kita in Lehnin möchte wachsen
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00:17 25.03.2017
Fröhliche Runde in der Evangelischen Kindertagesstätte auf dem Lehniner Klostergelände: Leiterin Astrid Gerlach (Mitte) im Kreise ihrer Kinder. Quelle: Marion von Imhoff
Lehni

Die Evangelische Kindertagsstätte in Lehnin ist laut Leiterin Astrid Gerlach seit 2013 voll ausgelastet. Der Träger der Kita, das Evangelische Diakonissenhaus Berlin-Teltow-Lehnin, bietet der Gemeinde Kloster Lehnin an, die Kapazität des Kindergartens zu erhöhen. Das sagte Alexander Schulz, Sprecher der Stiftung, der MAZ. Astrid Gerlach zufolge könnte die Einrichtung die Platzzahl um bis zu fünf erhöhen. Beheimatet ist die Kita auf dem Gelände des Lehniner Klosters. „Eine dauerhafte Kapazitätserweiterung könnten wir uns vorstellen, wenn die Kommune uns den Bedarf signalisiert“, so Schulz. „Dafür müsste sie aber auf uns zukommen.“

Kloster Lehnins Vize-Bürgermeister Berthold Satzky sagt es umgekehrt: „Grundsätzlich würden wir eine solche Erhöhungsmöglichkeit begrüßen.“ Das Diakonissenhaus „ist mit der Angelegenheit bisher nicht auf uns zugekommen“. Satzky sagt zudem, der aktualisierte Kitabedarfsplan des Landkreises müsse dabei auch im Blick behalten werden.

58 Jungen und Mädchen besuchen den Kindergarten am Kloster

Derzeit betreuen in dem Evangelischen Kindergarten die Erzieherinnen 58 Jungen und Mädchen zwischen null und sechs Jahren. 19 Kinder sind in der Krippe und 38 im Kindergarten der Einrichtung. Ab dem Sommer werden es 62 Kinder sind. Fast wöchentlich erreichen die Kita Platz-Anfragen von Eltern. „Erst heute hat eine Mutter angerufen, die Familie ist neu zugezogen und würde gerne ihr zweijähriges Kind zu uns bringen, aber wir haben keine Kapazitäten mehr.“ Ähnlich sieht es bekanntlich auch in den sechs kommunalen Kindergärten in Kloster Lehnin aus. Auch dort herrscht großer Andrang auf die Betreuungsplätze, einige der Einrichtungen sind laut Gemeindeverwaltung übernachgefragt.

Schon die Aufnahme von Geschwisterkindern sorgt für einen großen Platzbedarf, sagt die Kita-Leiterin. „Und der Trend geht mittlerweile nicht nur Richtung zweiten, sondern drittem Kind.“ Der Kindergarten sollte nicht mehr als 70 Plätze nach einer möglichen Kapazitätserhöhung umfassen, sagt Astrid Gerlach. „Sonst wird der Charakter der Kita gesprengt.“

Zwei neue Mitarbeiter könnte die Kita-Leiterin sofort einstellen

Auf dem Arbeitsmarkt herrscht große Nachfrage nach Erziehern. „Ich könnte sofort zwei weitere Erzieherinnen mit 20 und 30 Stunden einstellen“, sagt Astrid Gerlach. Zwei Mitarbeiterinnen erwarten selbst Nachwuchs. Neben der Leiterin arbeiten sechs Erzieherinnen, eine Auszubildende und ein Absolvent eines Freiwilligen Sozialen Jahres in der Kita. Vor einiger Zeit arbeitete auch ein Mann im Team der Einrichtung. Doch die Leiterin hat gemischte Erfahrungen gemacht. „Ich begrüße es, wenn Männer in diesem Beruf arbeiten.“ Das sei wichtig, auch für die Jungen. „Die Eltern aber hatten Probleme.“ Es herrschten Bedenken. „Die Menschen sind einfach Männer in diesem Beruf nicht gewöhnt“.

Etwa 60 Prozent der Schützlinge kommen aus christlich geprägten Haushalten, „ihr Anteil wird immer größer“, berichtet die 51-Jährige. Den Kindergarten gibt es seit 91 Jahren, angefangen hat er als Krabbelstube, dann wurde er Kindergarten für den Nachwuchs der Stiftsmitarbeiter, „um Frauen die Berufstätigkeit im Pflegeberuf zu erleichtern“, sagt der frühere Stiftsvorsteher Dieter Paul. Mittlerweile steht die Kita allen Kindern offen.

Von Marion von Imhoff

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