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Potsdam-Mittelmark Ex-Kanzler kam zur Eröffnung
Lokales Potsdam-Mittelmark Ex-Kanzler kam zur Eröffnung
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16:07 29.09.2017
Zahlreiche Besucher kamen am Donnerstagabend zur Eröffnung der Ausstellung in die Kleinmachnower Kreismusikschule. Quelle: Linus Höller
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Kleinmachnow

Unter dem Motto „Kunst trifft Bildung“ können derzeit in der Kreismusikschule „Engelbert Humperdinck“ in Kleinmachnow Werke des Malers Helmut Thoma und der Bildhauerin Ursula Hanke-Förster aus deren Stiftungen an der Universität der Künste Berlin besichtigt werden. Passend zum Titel findet die Ausstellung auch in Kooperation mit der Kreisvolkshochschule Potsdam-Mittelmark statt.

„Es ist eine wichtige Kompetenz, sich mit Kunst in der Bildung auseinanderzusetzen. Ich würde sagen, dass es eine Schlüsselkompetenz ist“, so Indra Kühlcke, Leiterin der Kreisvolkshochschule. Auch wenn die derzeitige Ausstellung nicht aktiv in die Kurse einfließe, finde immer eine Auseinandersetzung mit der Kunst statt. „Und das ist auch sehr wertvoll für die Schüler.“

Vize-Landrat Christian Stein (CDU), der bei der Vernissage in Vertretung für Schirmherr Landrat Wolfgang Blasig (SPD) sprach, lobte Kreisvolkshochschule und Kreismusikschule dafür, dass sie „die Verantwortung wahrnehmen, Kinder und Jugendliche nicht nur an Musik, sondern auch an andere Formen der Kunst heranzuführen.“ Es sei sehr wichtig, Kunst zu fördern, denn „kulturelle Bildung schafft eine neue Lernkultur. Es ist eine wunderbare Sache, dass so die Bildung auch finanziert wird“.

Jürgen Schleicher, erster Kanzler der 1975 gegründeten Hochschule der Künste, zeigte sich erfreut darüber, innerhalb von 25 Jahren nun schon zum dritten Mal eine Ausstellung der Helmut-Thoma-Stiftung außerhalb Berlins eröffnen zu dürfen. „Die Stiftungen verfolgen den Zweck, Studierende der Universität finanziell zu unterstützen“, so Schleicher. Ihre Gelder kommen Studierenden der bildenden Künste zugute, die der Ursula-Hanke-Förster-Stiftung speziell denen der Bildhauerei. Schleicher hofft, dass potenzielle Käufer den Kunstwerken Respekt entgegenbringen würden – er kenne die Sorgen der Künstler zu ihren Lebzeiten: „Die Kunstwerke werden durch Verkäufe in alle Winde verstreut und die Künstler können nicht mehr als Ganzes betrachtet werden.“

Dass sie trotzdem der Berliner Universität der Künste ihre Werke hinterlassen, zeige die enge Verbindung vieler Künstler zur Uni: Einige unterrichteten selbst dort oder waren zumindest Studenten an der Einrichtung.

Mit der dritten Ausstellung dieser Art sei es mittlerweile schon so etwas wie eine Tradition geworden, Kunst in den Gängen der Kreismusikschule zu präsentieren, betonte man in den Eröffnungsreden. Schon bisher waren die Werke auch käuflich zu erwerben. „Wir haben beide Male einige verkauft“, erzählt Uta Hoffmann-Thoben, so wurden im Rahmen der letzten Ausstellung acht Bilder Kleinmachnower Künstler verkauft. „Natürlich würden wir diesmal auf viel mehr hoffen“ fügt die Kreismusikschulleiterin hinzu, denn „die Preise sind sehr gut gemischt und ich glaube, da ist was für jeden dabei.“ Und, wie Schleicher anmerkte: „Weihnachten ist ja auch nicht mehr weit.“ Die Bilder kosten 75 bis 3000 Euro.

Inzwischen wird schon über zukünftige Ausstellungen nachgedacht. Hoffmann-Thoben hofft darauf, in der Zukunft Kunst von Studenten der Universität der Künste ausstellen zu können.

„Das würde dann den Kreis schließen, weil das Geld, das durch den Verkauf dieser Bilder eingenommen wird, ja den Studierenden zugute kommt“, so die Musikschulleiterin.

Von Linus Höller

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