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Potsdam-Mittelmark Exklusives Toilettenhäuschen zur Hochzeit
Lokales Potsdam-Mittelmark Exklusives Toilettenhäuschen zur Hochzeit
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17:52 22.10.2017
Thomas Nörenberg hat es Holz angetan. Daraus bastelt er nicht nur Vogelhäuser. Quelle: Foto: A. Trunschke
Borkwlade

Thomas Nörenberg, 48 Jahre und Bauleiter im Tiefbau, ist kein Mann der vielen Worte. Jedoch hat er Ideen und goldene Hände, um diese umzusetzen. Aus Holz schafft er kleine und große Kunstwerke. „Holz ist ein ziemlich einfacher Werkstoff und doch vielseitig verwendbar“, begründet der Borkwalder seine Leidenschaft für das Werkeln mit dem Naturmaterial. Angefangen hat alles es vor fünf, sechs Jahren. Irgendwann gefielen ihm die geraden Pfosten für die Überdachung seiner Terrasse nicht mehr. Gleichzeitig lag da ein so herrlich geformter, krummer, dicker Kiefernast auf seinem Grundstück. Eines Tages hat er den genormten Pfosten gegen den natürlich geformten und aufpolierten massiven Ast getauscht. Inzwischen sind alle Stützen umgestaltet. Sie schaffen eine urig-gemütliche Atmosphäre, die durch rundum stehende Kiefern verstärkt wird. Eines der nächsten Projekte war die große, geschwungene Bank unter der Terrasse. „Sie sollte viel Platz für Freunde, aber auch Stauraum für Grill- und andere Utensilien bieten“, erzählt Nörenbergs Frau Christin.

Anlässlich der Hochzeit in diesem Jahr haben sich beide einen besonderen Wunsch erfüllt. Damit die vielen Gäste bei Gartenfeiern nicht immer durchs Haus auf die Toilette müssen, hat der Bastler eine moderne, rustikale Biotoilette in den Garten gebaut – stilecht mit Herz in der Tür und ein Hingucker für alle Besucher.

Wie Nörenberg auf seine Ideen kommt, kann er nicht erklären. Er muss das Holz ansehen, und irgendwann weiß er, was er damit machen wird. „Um den verästelten Stamm am Grill ist er 14 Tage herumgeschlichen, bevor er das Schmuckstück gestaltete“, erinnerte sich seine Frau. Neben Bänken, Kunstwerken und Briefkästen gestaltet Nörenberg sehr gern Vogelhäuser. Zwölf kunstvolle Vogelhäuser stehen allein auf seinem Grundstück. Fast alle sind bewohnt. Ein Vogelhaus hat sogar eine Wendeltreppe. Zwei andere sind dicht übereinander an einem polierten Kiefernstamm angebracht. „Oben brüteten die Stare und unten die Blaumeisen. Irgendwie haben die sich vertragen“, erzählt der Tüftler erfreut. Auf diese Anerkennung durch die Vögel ist Nörenberg besonders stolz. Schon jetzt plant er weitere Vogelhäuser: „Beim Bauen mit Holz entspanne ich von der Arbeit und bekomme den Kopf frei“, sagt der Borkwalder.

Längst aber reicht sein eigenes Grundstück für Nörenbergs Kreativität und Schaffenskraft nicht mehr aus. Dabei hat er oft nur die kurze Zeit zwischen der Heimkehr von der Arbeit und dem Dunkelwerden zur Verfügung. Dennoch erfüllt der Bastler auch immer wieder einmal Wünsche aus dem Verwandten- und Bekanntenkreis. Auch die Gemeinde Borkwalde hat inzwischen Nörenbergs Talent entdeckt. Als das kommerziell errichtete Wanderhäuschen völlig unzweckmäßig geraten war, war es Nörenberg, der zum Selbstkostenpreis eine Konstruktion anbaute, die inzwischen bei Einheimischen wie bei Wanderern viel Zuspruch erfährt.

Von Andreas Trunschke

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