Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam-Mittelmark Experten ordnen Totenschädel eindeutig zu
Lokales Potsdam-Mittelmark Experten ordnen Totenschädel eindeutig zu
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:10 15.01.2016
Auch mit Spürhunden suchten Polizisten im April 2013 in Treuenbrietzen nach einem Totenschädel. Quelle: Dirk Fröhlich
Anzeige
Treuenbrietzen

Der DNA-Abgleich brachte nun Gewissheit: Der am 12. Dezember in der Nähe des Solarparks Selterhof bei Treuenbrietzen gefundene, skelettierter Totenschädel gehört eindeutig zur Leiche von Rainer F. aus Jüterbog (Teltow-Fläming). Dessen Leichnam ohne Kopf war im April 2013 in der Nähe des Treuenbrietzener Krankenhauses gefunden worden. Über dieses Ergebnis der Anfang Dezember begonnenen gerichtsmedizinischen Untersuchung hat Oliver Bergholz, Sprecher der Polizeidirektion West, jetzt auf MAZ-Anfrage informiert.

Über den Jahreswechsel hatten Gerichtsmediziner im Auftrag der Staatsanwaltschaft Potsdam den Zusammenhang der beiden Skelettfunde im Abstand von zweieinhalb Jahren im Raum Treuenbrietzen geprüft. Das Todesermittlungsverfahren ist nun abgeschlossen worden. Nach mehr als drei Jahren brachte es nun Gewissheit zu einem tragischen Vermisstenfall mit tödlichen Ausgang.

Polizei bestätigt Aufklärung

Seit dem 29. September 2012 galt der damals 65-jährige Mann aus Jüterbog als vermisst. Damals war der dringend auf Medikamente angewiesene Patient aus den Treuenbrietzener Johanniter-Kliniken verschwunden. Die Suche nach ihm blieb erfolglos. Ein Spaziergänger hatte die sterblichen Überreste des Mannes dann am 23. April 2013 in einem Gebüsch neben einem viel genutzten Waldweg in Verlängerung des Treuenbrietzener Kiefernweges entdeckt. Verschwunden blieb damals allerdings der Kopf des Toten. Auch spezialisierte Spürhunde einer Berliner Polizeieinheit konnten ihn bei einer zweitägigen Suchaktion im direkten Umfeld des heute als Lagerplatz für Bau- und Gartenmaterial genutzten früheren Sportplatzes des Krankenhauses nicht auffinden.

Die Rechtsmediziner schlossen nach dem Fund des Torsos damals ein Gewaltverbrechen aus. Aus ihrer Erfahrung hielten es die Ermittler indes für möglich, dass der Kopf des stark verwesten Leichnams von Tieren verschleppt worden sein könnte. Der Fundort des nun im Dezember entdeckten Schädels am einstigen Selterhof liegt circa drei Kilometer durch ein Waldgebiet entfernt vom damaligen Fundort des Torsos in Treuenbrietzen-Süd.

Von Thomas Wachs

In der Nacht zu Freitag ist in Glindow, einem Ortsteil von Werder (Potsdam-Mittelmark), ein Schuppen komplett niedergebrannt. Der ehemalige Stall diente als Lager für alte Land- und Mischmaschinen, Werkzeuge und Brennholz.

15.01.2016

Der Schlachtruf des närrischen Volkes am Fuß der Burg Rabenstein ist Richtung weisend. Seit 1986 erschallt er bei einem der kleinsten märkischen Karnevalsvereine: „Rabener halt’ durch!“ Das Jubiläum wird also nur mit dem Besten gefeiert, wie Florian Schulze bestätigt. Folgerichtig hat der Präsident ein Programm mit Paulenschlägen angekündigt.

15.01.2016
Polizei Feuerwehreinsatz in Beelitz - Zwei Leichtverletzte nach Wohnungsbrand

Am Donnerstagabend sind zwei Menschen bei einem Wohnungsbrand in Beelitz (Potsdam-Mittelmark) leicht verletzt worden. In einer Wohnung hatte ein Tisch Feuer gefangen. Zunächst war man von einem größeren und schwereren Brand ausgegangen.

14.01.2016
Anzeige