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Extratouren für Schulbus

Brück, Niemegk und der Kreis finanzieren Rückfahrten Extratouren für Schulbus

Ab Januar sollen Schüler aus Orten des Amtes Niemegk flexibler per Bus von der Oberschule in Brück wieder nach Hause gelangen können. Das sieht eine Verwaltungsvereinbarung vor, die jetzt zwischen dem Landkreis Potsdam-Mittelmark, dem Amt Niemegk und der Stadt Brück neu verhandelt wurde.

Brück. Demnach soll am Nachmittag ein zusätzlicher Bus eingesetzt werden. Zuvor stand morgens und nachmittags jeweils ein Bus der Verkehrsgesellschaft Belzig (VGB) zur Verfügung.

Der Kostenanteil der Stadt Brück und des Amtes Niemegk wurde nun von 2411 Euro auf 2500 Euro pro Jahr erhöht. Den Rest der Kosten trägt der Landkreis, der für den Schülerverkehr zuständig ist.

Die neue Vereinbarung sieht auch vor, die jährliche Fahrleistung der Buslinie 561 von 10400 auf 15000 Kilometer zu erhöhen. "Damit soll der Einsatz flexibler gestaltet werden können", sagte Lars Nissen. "Bei außerplanmäßigen Ausfallzeiten oder verkürzten Unterrichtszeiten, mussten die Schüler teilweise lange Wartezeiten in Kauf nehmen", erläuterte der Ressortleiter für Soziales und Verwaltung am Donnerstagabend im Hauptausschuss.

Die Stadtverordnetenversammlung Brück hatte bereits im Jahr 2010 beschlossen, sich an den Kosten der Buslinie zu beteiligen. Damit soll der Erhalt des Schulstandortes unterstützt werden. Die Brücker Oberschule erfährt eine große Nachfrage von Schülern aus dem Bereich des Amtes Niemegk. Daher war die Einrichtung der Buslinie angeregt worden. "Der Landkreis hatte die bisherige Vereinbarung fristgerecht zum 31. Dezember gekündigt", erklärte Lars Nissen. Die neue gilt ab 1. Januar.

Von Thomas Wachs

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