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Frühstück mit Eltern

Stahnsdorf baut Familienzentrum auf Frühstück mit Eltern

Stahnsdorf will zu Beginn des nächsten Jahres ein dezentrales Familienzentrum eröffnen. Eine Arbeitsgruppe bereitet derzeit die notwendigen Schritte dafür vor. Hauptanlaufpunkt für die jungen Eltern soll das Jugendfreizeitzentrum „Clab“ in Stahnsdorf werden. Dort könnte am Vormittag ein Familienfrühstück angeboten werden.

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Das Jugendfreizeitzentrum „Clab“ in Stahnsdorf soll zum Hauptanlaufpunkt für die jungen Eltern werden.

Quelle: Gemeinde

Stahnsdorf. Die Gemeinde will zum Jahresbeginn 2016 ein dezentrales Familienzentrum für Stahnsdorf und seine Ortsteile eröffnen. Eine Arbeitsgruppe bereitet derzeit die notwendigen Schritte dafür vor. „Wir tragen uns schon seit mehreren Jahren mit dieser Absicht. Doch wir haben bislang keinen eigenen Raum für solch ein Zentrum“, sagt die Bereichsleiterin für Soziales in der Gemeindeverwaltung, Anja Knoppke, die der Arbeitsgruppe angehört. Gemeinsam mit der Leiterin des Jugendfreizeitzentrums „Clab“ in Stahnsdorf, Bärbel Severin, sowie den Bürgerhausvereinen in Schenkenhorst und Sputendorf entwickelt sie nun ein Konzept, wie das Familienzentrum zunächst auch ohne eigenes Haus arbeiten kann. Bislang gibt es in der Region nur das „Philantow“ in Teltow, das auch von Stahnsdorf und Kleinmachnow genutzt wird und fast schon an die Grenzen seiner Möglichkeiten stößt.

Beim Aufbau eines eigenen Familienzentrums kann Stahnsdorf schon auf zahlreiche Erfahrungen aufbauen. Im „Clab“ finden bereits regelmäßig Veranstaltungen für Familien, wie beispielsweise das Töpfern oder Vorträge zu pädagogischen Themen, statt. Diese Veranstaltungen könnten auch nach Schenkenhorst und Sputendorf übertragen werden, um dort den jungen Einwohnern unnötig lange Wege zu ersparen, meint Severin. Auch die Gemeindebibliothek bietet familienspezifische Veranstaltungen an. Die Pädagogin für Sprachförderung, Daniela Reder, arbeitet in den Kitas mit Kindern unter drei Jahren, führt Elterngespräche und bildet die Erzieherinnen weiter.

Hauptanlaufpunkt für die Familien soll der „Clab“ in Stahnsdorf werden. Dort gibt es vor allem in den Vormittagsstunden noch freie Kapazitäten, die von den Familien genutzt werden könnten, sagt Severin. Aber auch andere freie Räume in der Gemeinde sollen in die Arbeit einbezogen werden. Vier Schwerpunkte hat sich die Arbeitsgruppe als inhaltliche Ziele gestellt: Neben der Förderung der Familienbildung sowie der Gesundheit und Entwicklung der Familien sollen die Unterstützung und Beratung sowie die Schaffung von Möglichkeiten der Begegnung und des Erfahrungsaustausches im Mittelpunkt stehen. So könnte etwa am Vormittag im „Clab“ ein Familienfrühstück angeboten werden.

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark will in den Haushaltsjahren 2015/2016 je zwei neue Familienzentren fördern. Stahnsdorf hofft, im nächsten Jahr dabei zu sein. Die Gemeinde selbst beteiligt sich im ersten Jahr mit rund 14 000 Euro am Anschub des Familienzentrums, im zweiten Jahr werden es 19 000 Euro sein. Mit sinkender Förderung wird sich der Zuschuss der Gemeinde steigern müssen, meint Knoppke. Die Stelle eines Koordinators, der die Geschäfte des Familienzentrums führt, soll noch ausgeschrieben werden.

Von Heinz Helwig

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