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Potsdam-Mittelmark Fan-Quartett aus Brück reist zur Fußball-WM
Lokales Potsdam-Mittelmark Fan-Quartett aus Brück reist zur Fußball-WM
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13:35 13.06.2018
Viererpack aus dem Fläming zu Gast in Russland. Von links: Karsten Wieland, Matthias Schimanowski, Uwe Thurk und Dirk Borgwardt. Quelle: privat
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Brück

Am Sonnabend, 6 Uhr, starten Dirk Borgwardt, Matthias Schimanowski, Uwe Thurk und Karsten Wieland ihre Mission. Getreu dem Motto „Ihr seid der 12. Mann“ fliegen die vier Männer zur Fußball-Weltmeisterschaft nach Russland.

Jedoch nicht gleich ins WM-Gastgeberland, sondern von Berlin-Tegel erst nach Belgrad. Über den Umweg erreicht das Quartett den ersten Spielort der deutschen Nationalelf – Moskau. Selbstverständlich sitzt es Sonntagabend im Luschniki-Stadion und wird nach Kräften die Mannschaft gegen Mexiko anfeuern.

Treffen mit russischen Fans bei einer früheren Euro. Matthias Schimanowski aus Brück (2. v. r). Quelle: privat

„Wir haben das Kontingent von vier Karten ausgeschöpft, sind bei allen drei Vorrundenspielen dabei“, berichtet Dirk Borgwardt. Der Unternehmer und Ortsvorsteher von Damelang ist seit 1994 stets auf Tour, wenn es gilt, bei Europa- und Weltmeisterschaften mitzufiebern. „Wir reisen in unterschiedlicher Besatzung“, sagt der Sport-Enthusiast. Als solcher hat er den Handballtriumph der Deutschen mit dem aus Bad Belzig stammenden Fabian Wiede bei der Europameisterschaft 2016 in Polen erlebt.

Häufig mit dabei: Matthias Schimanowski. Er wurde beim Sommermärchen 2006 im eigenen Land vom Virus infiziert. „Allerdings reise ich nur innerhalb Europas mit“, sagt der ehrenamtliche Brücker Bürgermeister. „Südafrika und Brasilien habe ich ausgelassen.“

Immerhin musste er sich gegen die Präsenz beim Spektakel „Titanen der Rennbahn“ vom 22. bis 24. Juni im heimischen Planestädtchen entscheiden.

Von Moskau aus fahren die vier Männer aus Brück und Umgebung zunächst nach St.Petersburg. „Da haben wir etwas Zeit, wollen Land und Leute kennen lernen“, sagt Schimanowski. Die Fahrten innerhalb Russlands werden mit dem Zug gemacht.

„Präsident Wladimir Putin hat erklärt, dass die Karteninhaber freie Fahrt mit der Bahn haben und das stimmt, es ist alles organisiert und funktioniert“, hat Dirk Borgwardt bisher recherchiert.

Er hat die Routen zusammengestellt. Von St. Petersburg geht es knapp 2000 Kilometer zwei Tage lang nach Sotschi, wo dann das Spiel gegen Schweden am 23. Juni auf dem Plan steht.

„Und dann ab nach Kasan“, erzählt Schimanowski, der auf die Tatarenrepublik und die Hauptstadt des Turkvolkes an der Wolga gespannt ist. Nach dem Spiel soll es noch in die tatarische Steppe gehen.

„Sicherheitsbedenken haben wir nicht“, sagt der Lokalpolitiker. Sowohl er als auch Dirk Borgwardt haben noch einige Vokabeln aus dem Russischunterricht in Erinnerung und hoffen, damit durchzukommen.

Nach der Vorrunde und Ausflügen geht es wieder nach Hause. Wobei das Quartett stark hofft, dass die DFB-Elf auch die folgenden zwei Wochen in Russland bleibt. „Ich drücke für Deutschland die Daumen, aber es gibt für mich auch andere Favoriten“, sagt der Fan und Sportler Dirk Borgwardt.

Von Andreas Koska

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