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Potsdam-Mittelmark Hier wird am Wochenende Fastnacht gefeiert
Lokales Potsdam-Mittelmark Hier wird am Wochenende Fastnacht gefeiert
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15:52 03.01.2019
Bunte Jungs: Nils Höhne (links) und Jakob Schlunke sind die Jugendplatzmeister zur Fastnacht in Feldheim. Quelle: Privat
Feldheim

Passend zum neuen Jahr wartet auch die Feldheimer Fastnacht mit einer Neuerung auf. Wurde sonst immer in einem Zelt auf dem Sportplatz gefeiert, findet die Party ab Freitagabend in Räumen des Neue Energien Forums Feldheim statt, die dessen Förderverein zur Verfügung gestellt hat.

„Das ist auch in sofern eine Erleichterung, als dass der Aufbau des Zeltes weg fällt, der zusätzlich Zeit gekostet hat“, sagt Joachim Schmidt, Vorsitzender des Kultur- und Traditionsvereins Feldheim, der gemeinsam mit den Platzmeistern zur Fastnacht einlädt.

Fastnachten am Wochenende

In Feldheim beginnt die Fastnacht am Freitag und Sonnabend jeweils um 19.30 Uhr.

Außerdem sind die Kinder des Dorfes am Sonnabend ab 14.30 Uhr zum Fasching eingeladen.

Die Fastnacht in Klein Marzehns findet am Sonnabend ab 15 Uhr in der Gaststätte „Fläming Eck“ statt. Eröffnet wird sie mit einem Kindertanz, bevor ab 20 Uhr die Band „Inflagranti“ spielt.

Am Sonntag lädt Niemegks Pfarrer Daniel Geißler dann zum „Gottesdienst in Hauslatschen“, der in Klein Marzehns traditionell das Frühschoppen nach der Fastnacht eröffnet. Beginn ist um 10.30 Uhr im „Fläming Eck“. Die Narrenpredigt präsentiert sich wieder in gereimter Form – und der Eintritt ist nur mit Hauslatschen gestattet, heißt es in der Ankündigung.

Auch in Haseloff wird am Wochenende gefeiert. Los geht es am Freitag um 20 Uhr im „Gasthaus zum Wachtelberg“ mit „Rainers Rock Band“. Am Sonnabend dürfen sich die Kinder des Dorfes ab 15 Uhr auf einen Tanz mit DJ Nico freuen.

Die Nicheler beginnen ihr traditionelles Spektakel am Sonnabend ab 14.30 Uhr mit einem Kindertanz mit DJ Dobby. Um 20 Uhr folgt der Fastnachtstanz mit „DJ Dobbys Live Band“.

Am Sonntag geht es dann ab 9 Uhr zum Zimpern mit der Kapelle durchs Dorf und ab 14 Uhr sind noch mal alle zum Frühschoppen eingeladen. Alle Veranstaltungen finden im Dorfgemeinschaftshaus statt.

Die Dahnsdorfer feiern ebenfalls am Sonnabend ihre Fastnacht. Los geht es um 9 Uhr am Gasthaus „Drei Linden“ – dann geht es mit Blasmusik zum Zimpern durchs Dorf. Ab 20 Uhr folgt die Jugendfastnacht mit DJ, auch im Gasthof.

Gezimpert werde in Feldheim zwar schon lange nicht mehr, aber die Traditionen der Platzmeister, Tanzdamen und des sogenannten Antanzens, die bestünden weiter fort, sagt Schmidt. Für die passende Stimmung sorgt an beiden Abenden – zur Männerfastnacht am Freitag und zur Jugendfastnacht am Sonnabend – die Band „Fläming-Combo“.

„Das Antanzen geht über den ganzen Abend“, erklärt Vereinschef Schmidt. „Denn jedem Mann, der neu in den Saal kommt, weist der Platzmeister eine seiner Tanzdamen zu. Wer angetanzt wurde, bekommt eine Schleife ans Revers und darf dann auf die Tanzfläche.“ Die Tanzdamen wiederum, das seien die unverheirateten Mädchen des Dorfes, die von den Platzmeistern zur Fastnacht eingeladen werden.

In Dahnsdorf wird auch an diesem Wochenende wieder gezimpert. Mit Musik geht es von Haus zu Haus, um die Einwohner zur Fastnacht einzuladen. Quelle: Dirk Fröhlich

„Wir haben in diesem Jahr insgesamt vier Platzmeister – jeweils Vater und Sohn. Die Väter – Tino Schlunke und Axel Höhne – für die Männerfastnacht und die Söhne – Jakob Schlunke und Nils Höhne – für die Jugendfastnacht“, erklärt Joachim Schmidt. „Die Jugendplatzmeister sind auch beim Kinderfasching am Sonnabend dabei und gestalten Spiele und Tanz für die Jüngsten.“

Die Suche nach den Platzmeistern habe sich diesmal relativ einfach gestaltet – nachdem es im vergangenen Jahr beinahe nur einen Vertreter gegeben hätte.

Zur Fastnacht 2018 in Klein Marzehns hatte seit langer Zeit auch wieder ein Kindertanz stattgefunden. Von der Resonanz der Gäste waren die Organisatoren mehr als begeistert – sodass die Tradition auch in diesem Jahr fortgeführt wird. Quelle: rivat

„Gut erhalten geblieben ist bei uns in Feldheim auch, dass vor oder um Mitternacht eine Pause eingelegt wird, in der mitgebrachte Stullen oder Pfannkuchen gegessen werden“, erzählt Schmidt. „Früher wurde das bei den Leuten zu Hause gemacht und mittlerweile im Saal. Jeder bringt dafür was mit.“

Insgesamt seien die meisten Dorfbewohner froh, dass die Fastnachtstradition am Leben gehalten werde. Zwar seien Freitag tendenziell weniger Besucher da, dafür sei der Saal am Sonnabend aber stets voll, sagt Joachim Schmidt.

Gute Resonanz beim Kartenverkauf

Gefeiert wird am Wochenende auch in Klein Marzehns, Haseloff, Dahnsdorf und Nichel. Einer der beiden Nicheler Platzmeister ist Jörg Schmidt, er hat das Amt bereits zum dritten Mal inne. Damit es beim Nachwuchs keine Probleme gibt, hat sich das Dorf gut organisiert. Gemeinsam wurde eine Liste möglicher Platzmeister erstellt. „Für die nächsten Jahre sind noch Kandidaten da – und manch einer ist eben mehrmals dran“, erklärt Jörg Schmidt.

In Nichel werden die Dorfbewohner noch persönlich eingeladen. Am Sonnabendmorgen geht es dafür von Tür zu Tür – bei Tee, Kaffee oder einem Schnäpschen stimmen sich alle auf den bevorstehenden Tanzabend ein und wer will, kann auch direkt eine Eintrittskarte kaufen. „Die Resonanz ist gut, wir verkaufen immer recht viele Karten und sind zufrieden“, sagt der Platzmeister. „Ich habe das Gefühl, dass wieder mehr Leute kommen – zumindest in den vergangenen zwei Jahren.“

Die beiden Platzmeister in Klein Marzehns heißen in diesem Jahr Christoph Jentsch und Til Schäl. Für Letzteren ist es eine Premiere, Christoph Jentsch hat das Amt bereits zum vierten Mal inne. Pünktlich um Mitternacht werden beide dann von ihren Nachfolgern abgelöst. „Sofern sich neue Anwärter für den Posten der Platzmeister finden“, schließt Jentsch.

Von Josephine Mühln

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