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Feldheim: Im Zelt statt im Saal geschwoft

Fastnachtstradition wird gepflegt Feldheim: Im Zelt statt im Saal geschwoft

Kleine Abstimmungsschwierigkeiten haben dazu geführt, dass die Feldheimer Fastnacht am Wochenende unerwartet noch einmal im geheizten Zelt statt im warmen Saal gefeiert worden ist. Der Stimmung tat dies an allen drei Tagen keinen Abbruch.

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Philipp und Thomas Glücck, Axel und Jonas Höhne (von links).

Quelle: Thomas Wachs

Feldheim. Zurück zu den Wurzeln hieß es am Wochenende relativ spontan bei der Feldheimer Fastnacht. Zur Überraschung vieler Gäste fand das dreitägige bunte Treiben nämlich doch wieder im beheizten Festzelt am Sportplatz statt. Dabei sollte das Exil unter Zeltplanen seit dem vorigem Jahr eigentlich für immer Geschichte sein. Denn im Januar 2015 konnten die Akteure des Kultur- und Traditionsvereins nach 15 Jahren endlich wieder in den Saal des einstigen Dorfgasthauses „Zur Linde“ einladen.

Feinabstimmung zu spät gestartet

Der gehört freilich heute zu dem von einem Förderverein betriebenen Neue Energien Forum Feldheim (NEFF). Das Forschungs- und Kommunikationszentrum hatte dort im August 2015 seine Türen erstmals geöffnet. Sie sollten fortan auch den Feldheimer Bürgern für ihre Veranstaltungen offen stehen. An diesem Ziel werde festgehalten, versichern alle beteiligten im Dorf. „Doch sind wir dieses Jahr irgendwie zu spät zur Feinabstimmung zusammengekommen“, räumt Mandy Schlunke ein. „Beim Neff war nicht klar, dass wir doch ein paar Abende Vorlauf zum Einräumen und Schmücken brauchen“, sagt die Vorsitzende des Kultur- und Traditionsvereines. „Immerhin ist der Saal inzwischen auch schmuck möbliert und mit großen Fotos an den Wänden schicker gestaltet. Das alles hätten wir gerne etwas geschützt“, erklärt Schlunke. Auch gab es vorige Woche noch Besuchergruppen im Neff.

Zurück ins Zelt oder Fastnachten ausfallen lassen

Also stand die Entscheidung an: Zurück ins Zelt oder Fastnachten ausfallen lassen. Doch so einfach lassen die Feldheimer ihre Tradition nicht sterben. Also wurde noch einmal das große Festzelt der Stadt Treuenbrietzen geordert, aufgebaut und ausstaffiert. Erfahrungen haben der harte Kern des mehr als 35 Mitglieder zählenden Vereins und viele Helfer schließlich noch aus allen Vorjahren seit 1996. „Sogar in Rekordzeit von zwei Tagen war diesmal das Gröbste geschafft“, erzählt Mandy Schlunke. So konnten am Freitagabend die Männerfastnacht, am Sonnabendnachmittag der Kinderfasching und am Samstagabend die Jugendfastnacht mit der Fläming-Combo über den Tanzboden gehen. Als Platzmeister fungierten dabei zwei Vater-Sohn-Duos. So hatten die Jugendplatzmeister Philipp Glück und Jonas Höhne an Abenden zuvor traditionell die Einladungszeremonie erledigt und schließlich an den Fastnachtsabenden mit ihren Vätern Thomas Glück und Axel Höhne die Hüte hin und her getauscht.

Nächstes Jahr soll das Festzelt dann wirklich nicht mehr nötig sein. „Dann setzen wir uns rechtzeitig mit dem Neff zusammen“, versichert Mandy Schlunke.

 

Von Thomas Wachs

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