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Feldheimer widmen Wiese dem Nachwuchs

Apfelbäume für Neugeborene Feldheimer widmen Wiese dem Nachwuchs

In Feldheim wurden sechs Apfelbäume gepflanzt. Sie sind den jüngsten Dorfbewohnern gewidmet. So wird auf Initiative des Ortsbeirates der Grundstock für eine Wiese der Neugeborenen gelegt. Künftig soll die Pflanzaktion für jedes Baby im Dorf jährlich wiederholt werden.

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Die Kinder haben kräftig bei der Pflanz-Aktion mit zugepackt.

Quelle: Thomas Wachs

Feldheim. Ab sofort werden die jüngsten Einwohner Feldheims besonders gewürdigt. Auf einer kommunalen Wiese in der Dorfmitte sind jetzt die ersten sechs „Bäume der Neugeborenen“ gepflanzt worden. Sie wurden den sechs Jungen und Mädchen gewidmet, die in den vergangenen zwei Jahren in Feldheim und dem Gemeindeteil Schwabeck geboren wurden. „Nach Jahren mit wenig oder gar keinem Nachwuchs, hatten wir nun erfreulich viele Babys“, sagt Petra Richter.

„Das hat sicher mit dem Zuzug zu tun und sollte gewürdigt werden“, so die Ortsvorsteherin. Künftig soll laut der Idee des Ortsbeirates für jeden Neubürger in Feldheim ein neues Bäumchen gepflanzt werden. Eine kleine Tafel mit Vornamen und Geburtsjahr des Babys schmückt den jeweiligen Baum. Dazu gibt es eine Schenkungsurkunde. „Ausgewählt haben wir verschiedene Apfelsorten“, erklärt Petra Richter. Sie hofft, dass die Wiese der Neugeborenen fortan starken Zuwachs erfährt. Künftig soll für jedes Baby aus dem Ort ein Baum gestiftet werden.

Geburtenrate zieht wieder an

„Aktuell haben wir 21 Kinder und Jugendliche im Alter unter 18 Jahren hier“, sagt Petra Richter. Laut Statistik pausierte die Geburtenrate Anfang der 90er-Jahre. Ab Ende der Neunziger wurden dann wieder ein bis zwei Kinder in Feldheim oder Schwabeck geboren. In den Jahren 2014 und 2015 waren es nun jeweils drei Kinder pro Jahr.

Enrico Keil aus Schwabeck pflanzte einen Baum für  seinen   Sohn Jason

Enrico Keil aus Schwabeck pflanzte einen Baum für seinen Sohn Jason.

Quelle: Thomas Wachs

Darunter ist auch Jason Keil. Der kleine Schwabecker wurde am 19. März geboren und war bei der Pflanzung seines Baumes im Kinderwagen mit dabei. „Es ist eine schöne Aktion und eine nette Geste des Ortes“, sagt sein Vater, Enrico Keil, und bindet das Namensschildchen für den Junior an den frisch gepflanzten Baum. Auch daheim hat Familie Keil für Jason und auch für seine ältere Schwester Chantal schon jeweils ein Bäumchen auf dem privaten Grundstück gepflanzt.

Von Thomas Wachs

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